10. Jubiläum von The Mobility House: Ein Unternehmen im Zeichen der Energie- und Antriebswende

München, 10.10.2019

Mit Herz und Seele für die Energie- und Antriebswende: Was 2009 in einem kleinen Büro in Salzburg mit einer kleinen Handvoll Mitstreitern begann, hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem der europäischen Marktführer für Elektromobilität und einem Pionier der Sektorenkopplung entwickelt. An den heute drei Standorten von The Mobility House - München, Zürich und Sunnyvale in Kalifornien - arbeiten mehr als 140 Beschäftigte an CO2-freier Mobilität und Energiegewinnung.

Die intelligente Einbindung von Elektroauto-Batterien in das Energiesystem gilt als wichtiger Baustein für die Vision einer emissionsfreien Mobilitäts- und Energiewelt. An der Schnittstelle von zwei Industrien, die einen grundlegenden Wandel durchlaufen - die Automobilindustrie hin zu Elektrofahrzeugen, die Energieindustrie hin zu erneuerbarer Stromerzeugung - verbindet The Mobility House mit bereits mehr als 30.000 realisierten Ladeinfrastrukturprodukten und -lösungen diejenigen,

die Batteriespeicher zur Verfügung haben mit denjenigen, die Speicher benötigen. Gemeinsam mit Audi, Daimler, Nissan und Renault wurden bereits einige Speicherprojekte aus First- und Second-Life-Fahrzeugbatterien ins Leben gerufen, viele weitere sollen folgen. The Mobility House geht mit vielen weiteren Partnerschaften mit einem Großteil der Automobilhersteller in das zweite Jahrzehnt seiner Unternehmensgeschichte.

„Wir sind unglaublich stolz darauf, was wir erreicht haben in den vergangenen zehn Jahren“, sagt Thomas Raffeiner, Gründer und CEO von The Mobility House. „Wir haben bewiesen, dass wir mit unserer Arbeit und unserem internationalen Team auf dem richtigen Weg sind und nähern uns Stück für Stück unserer Vision einer emissionsfreien Energie- und Mobilitätswelt“.

Im Bereich Vehicle-to-Grid (V2G) hat sich The Mobility House als Experte etabliert und in vielen Projekten bewiesen, dass Elektroautos einen aktiven Teil zur Energiewende beitragen können. Ein wichtiger Meilenstein hierfür war 2018 die Präqualifizierung eines Nissan Leaf, welcher als mobiles Kraftwerk offiziell für den Markt für Primärregelenergie zugelassen ist und dort beachtliche Umsätze erzielt. Auch in einem Projekt auf der Madeira-Insel Porto Santo, welche die erste emissionsfreie Insel der Welt werden will, ist V2G-Technologie im Einsatz.

Ebenfalls 2018 hat The Mobility House sein Eigenprodukt vorgestellt: ChargePilot, ein intelligentes Lade- und Energiemanagementsystem, das seinen Nutzern etliche Vorteile bringt. Im Kleinen geht es darum, kostenintensive Lastspitzen zu vermeiden, sobald mehrere Elektroautos an einem Standort geladen werden sollen. Abhängig von der Anzahl der Fahrzeuge spart ChargePilot jährlich mehrere 10.000 Euro. Durch gesteuertes Laden werden die Mobilitätsbedürfnisse der Kunden stets zu 100 Prozent sichergestellt. Etwas größer gedacht geht es um die intelligente Einbindung von Elektroautos in ein Energiesystem aus erneuerbaren Energien. Elektroautos sollen gezielt immer dann geladen werden, wenn die Erzeugung erneuerbarer Energien hoch ist und somit einen entscheidenden Anteil an der notwendigen CO2-Reduktion haben.

Was The Mobility House schon alles erreicht hat, und wie die Technologien des Unternehmens in der Praxis funktionieren, zeigen eine Infografik mit den wichtigsten bisher erreichten Meilensteinen sowie ein Imagevideo, welche anlässlich des Jubiläums veröffentlicht wurden.