Bechtle und The Mobility House bauen einen der größten Ladeparks in DeutschlandBechtle und The Mobility House bauen einen der größten Ladeparks in Deutschland

München/Zürich, 26.11.2020

Bechtle, Kreor und The Mobility House bauen einen der größten Ladeparks für Elektro-Dienstwagen in Deutschland

  • The Mobility House versorgt die elektrische Dienstwagenflotte des IT-Unternehmens Bechtle ab sofort mit passender Ladeinfrastruktur.
  • Das Technologieunternehmen liefert außerdem das gesamte Leistungsspektrum seines herstellerunabhängigen Lade- und Energiemanagementsystems ChargePilot.
  • Die Projektleitung übernahm das Planungsbüro Kreor Südwest.
  • Die Elektrifizierung weiterer Bechtle-Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist bereits in vollem Gange.

Das IT-Unternehmen Bechtle hat einen der größten Ladeparks in Deutschland für Dienstwagen an einem Unternehmensstandort aufgebaut: An der Zentrale in Neckarsulm können nun bis zu 140 Elektroautos gleichzeitig laden. Das Technologieunternehmen The Mobility House liefert für die bis zu 78 neuen Ladepunkte die passende intelligente Ladeinfrastruktur und sorgt mit dem Lade- und Energiemanagement ChargePilot dafür, dass sich die vielen Ladevorgänge effizient und kostengünstig in die bestehende Energielandschaft einfügen.

ChargePilot übernimmt das Monitoring, die Überwachung und Auswertung sowie das dynamische Lastmanagement der Elektroauto-Ladepunkte, die im Mitarbeiterparkhaus am Bechtle Platz 1 in Neckarsulm untergebracht sind. Je nach Stromverfügbarkeit laden die E-Autos besonders schnell mit bis zu 22 kW oder – sobald Großverbraucher wie die Herde und Öfen im Betriebsrestaurant oder im Sommer die Klimaanlage anlaufen – kurzzeitig etwas langsamer bzw. zeitlich gestaffelt. Die Informationen erhält das System dabei über eine offene Schnittstelle vom bestehenden Energiemanagementsystem des Standorts.

Alle neuen Ladestationen entsprechen bereits den förderfähigen Anforderungen der Bundesregierung, sind auch eichrechtskonform und somit bereits für eine Abrechnung der Ladevorgänge mit externen Nutzern vorbereitet. Ein Abrechnungsmodul kann, wie auch weitere Module und Ladestationen, jederzeit herstellerneutral nach Kundenwunsch ergänzt werden.

Mit steigender Flottengröße wird die Leistungsfähigkeit des bestehenden Netzanschlusses herausgefordert und die Anschluss- und Nutzungskosten können schnell zur Kostenfalle werden“, sagt Sebastian Karrer, Leiter Key Account bei The Mobility House. „Wichtig sind zudem offene Schnittstellen zu Drittsystemen wie Energiemanagement- und Flottenmanagement-Systemen, um den Fuhrpark optimal elektrisch zu betreiben. Wir freuen uns, mit ChargePilot die dafür ideale Lösung zu stellen.

Mit nun insgesamt 140 Ladepunkten erhöht Bechtle die E-Ladeinfrastruktur am Standort Neckarsulm auf mehr als das Doppelte. Die nächsten Schritte sind bereits geplant. Sie zeigen, dass es das größte IT-Systemhaus Deutschlands ernst meint mit dem Ausbau der E-Mobilität. „Unser mittelfristiges Ziel ist es, die rund 70 Standorte in Deutschland zu elektrifizieren. Dabei war es uns wichtig mit einem Partner zusammenzuarbeiten, der uns dabei so viel Flexibilität wie möglich bietet, denn die jeweiligen örtlichen Bedingungen unterscheiden sich natürlich. Mit The Mobility House haben wir genau so einen Lösungsanbieter gefunden“, erklärt Uli Drautz, Prokurist bei Bechtle und verantwortlich für das Konzerncontrolling. An allen Standorten, bei denen es umsetzbar ist, soll Ladeinfrastruktur von The Mobility House sowie ChargePilot mitsamt dem dynamischen Lastmanagement zum Einsatz kommen. Weitere Ladepunkte sind zudem an Standorten in Österreich und der Schweiz geplant.

So kann die stetig wachsende Elektrofahrzeug-Flotte zuverlässig und kostengünstig geladen werden. Bis zum Jahresende 2020 werden etwa 15 Prozent der derzeit rund 3.600 Dienstfahrzeuge in Deutschland elektrifiziert sein, sei es als Plug-in-Hybrid oder reines Elektroauto. Damit übertrifft Bechtle die im Nachhaltigkeitsbericht 2019 gesetzte Zielgröße von zehn Prozent. Vor allem den neuen Volkswagen ID.3, welcher nach dem Käfer und dem Golf eine weitere VW-Ära einleiten soll, wird man bei Bechtle künftig häufiger zu Gesicht bekommen. Insgesamt 50 ID.3 ergänzen nun die Dienstfahrzeugflotte. Auch The Mobility House arbeitet mit Volkswagen sowie der VW-Tochter Elli bereits zusammen.

Die Projektleitung obliegt dem Planungsbüro Kreor Südwest, das schon seit vielen Jahren mit Bechtle zusammenarbeitet. „Der Aufbau der Ladeinfrastruktur für die Bechtle AG in Neckarsulm ist ein spannendes Projekt für uns. Die Umsetzung erfolgt neben dem Ausbau in der Konzernzentrale auch flächendeckend an allen Standorten in der DACH-Region“, sagt Bernd Dollmann, Geschäftsführer der Kreor Südwest GmbH. „Der Bereich Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität wird in der Gesamtbetrachtung einer Immobilie immer wichtiger. Wir freuen uns, mit der Bechtle AG einen Bauherrn zu haben, der sich dieses komplexen Themas annimmt und mit uns umsetzt.