The Mobility House minimiert Installationsaufwand von Ladeinfrastruktur mit neuem ChargePilot® Feature „Multi Fuse“

04. Mai 2022|München, Zürich

  • Das intelligente Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot® von The Mobility House wird um das neue Feature „Multi Fuse“ erweitert.
  • Ab sofort regelt ein einziger ChargePilot® Controller die Leistung einer beliebig großen Anzahl an Unterverteilungen und garantiert eine optimale Verteilung der Last auf Basis der Netzanschlussleistung.
  • Die Funktionserweiterung schafft für Kund:innen eine kosten- und energieeffizientere Lösung, Elektriker:innen profitieren von einem geringen Installationsaufwand bei Ladeinfrastruktur.
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Mit einem neuen Feature gestaltet The Mobility House das Laden von Elektroautos nochmals anwenderfreundlicher: Das führende herstellerneutrale Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot® kann ab sofort mit dem Feature „Multi Fuse“ aufwarten. Ein einzelner ChargePilot® Controller regelt nun die Leistung beliebig vieler Unterverteilungen bzw. Abgänge. Statt wie sonst üblich je Unterverteilung eine eigene Laststeuerung zu verbauen und diese fortlaufend entsprechend dem Ausbau der Elektromobilität zu programmieren, ist bei der Multi-Fuse-Lösung von The Mobility House von jetzt an nur ein zentraler Controller notwendig. Erweiterungen erfolgen durch Plug-and-play und lassen sich einfach im Webportal einstellen.

Grafik: ChargePilot Multifuse Modul

ChargePilot® Multi Fuse optimiert die Leistungsverteilung auf beliebig viele Unterverteilungen.

Mit der steigenden Anzahl an Ladestationen in Depots mit mehreren Ladeinseln wird auch die Anbindung ans Stromnetz immer komplexer. Auf mehrere Standplätze verteilte Ladestationen werden oft an verschiedenen Unterverteilungen mit separaten Sicherungen angeschlossen. Gleichzeitig sollen diese aber von einem Lastmanagement individuell erfasst und in der Leistungsverteilung effizient und flexibel berücksichtigt werden. ChargePilot® erfüllt diese Anforderungen, ohne dass an jeder Unterverteilung aufwendig ein separates Lastmanagement installiert werden muss, wie es bislang der Fall war. Das spart signifikant Einmalkosten: bei vier Unterverteilungen liegen diese bei 10.000 Euro und mehr. Darüber hinaus wird die Effizienz gesteigert, da über alle Unterverteilungen hinweg ein allgemeines Optimum in der Lastverteilung auf Basis der vorhandenen Netzanschlussleistung ermöglicht wird. Bei Einsatz eines dynamischen Lastmanagements kann so zum Beispiel jede Unterverteilung den maximalen Nennstrom der Sicherung ausreizen. „Für den Installateur wird die Installation deutlich einfacher und der Kunde lädt optimierter bzw. kostengünstiger. Auch die Erweiterung der bestehenden Ladeinfrastruktur ist nachträglich schnell und effizient umsetzbar“, erklärt Heiko Bayer, Chief Product Officer bei The Mobility House.

Erste Kunden haben Multi Fuse bereits erfolgreich im Einsatz. Bei einem Autohaus etwa sind zwölf AC-Doppellader mit jeweils maximal 22 kW auf vier Ladeinseln verteilt, hinzu kommen zwei separate DC-Schnelllader mit bis zu 120 kW Ladeleistung. Dabei spielt das je nach Kundenwunsch statische oder dynamische Lade- und Energiemanagement seine bekannten Vorteile in gewohnter Manier voll aus: Die Lösung ist kosteneffizient, nutzt den vorhandenen Netzanschluss optimal, verteilt die Leistung phasenoptimiert, erfüllt somit Schieflastanforderungen und lässt sich problemlos um weitere Ladepunkte unterschiedlicher Hersteller erweitern. 

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