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The Mobility House übernimmt THG-Quotenhandel für Elektroautofahrer:innen und generiert Auszahlungen von bis zu 300 Euro

01. Dezember 2021|München

  • Im Rahmen des THG-Quotenhandels bietet The Mobility House Elektroautofahrer:innen die Möglichkeit, sich ab sofort die CO2-Einsparungen ihres Fahrzeugs auszahlen zu lassen.
  • Die Auszahlung gilt ab 2022 und beträgt mindestens 250 Euro. Werden höhere Erlöse beim Verkauf der THG-Quoten erzielt, so erhalten auch alle Kund:innen eine zusätzliche Auszahlung.
  • Kund:innen, die zudem eine entsprechende Wallbox oder mobile Ladestation im Onlineshop von The Mobility House erwerben, erhalten darüber hinaus einen weiteren Bonus von 50 Euro, den sie zusammen mit der THG-Quote erstattet bekommen.
Mann mit Handy sitzt im ladenden E-Auto

Der Ladelösungsanbieter The Mobility House übernimmt ab sofort die Abwicklung und Auszahlung der Treibhausgasminderungsquoten, kurz THG-Quoten. Mindestens 250 Euro pro Fahrzeug können sich Besitzer:innen von privaten und geschäftlichen Elektroautos sowie Elektroflottenbetreiber:innen vom Unternehmen auszahlen lassen. Erzielt The Mobility House beim Verkauf der THG-Quote, deren Preis durch den dynamischen Markt festgelegt wird, einen höheren Erlös, so wird auch an alle Kund:innen am Ende des Jahres ein zusätzlicher Betrag ausgezahlt. Davon profitieren sowohl die 35.000 Bestandskund:innen, als auch jede:r neue Kund:in. Die Auszahlung ist dabei nicht nur einmalig, sondern ab 2022 Jahr für Jahr aufs Neue möglich. Zusätzlich können die CO2-Auszahlungen auch unmittelbar genutzt werden: Beim Kauf einer Wallbox oder mobilen Ladestation im Webshop von The Mobility House bekommen Kund:innen einen zusätzlichen Rabatt von 50 Euro und erhalten so nach der Prüfung der THG-Quote eine Auszahlung in Höhe von insgesamt 300 Euro.

Geld verdienen mit dem Elektroauto

Die Treibhausgasminderungsquote schreibt Mineralölunternehmen seit 2015 Ziele zur Einsparung von CO2-Emissionen vor. Damit dient sie als gesetzliches Lenkungsinstrument zur Minderung des CO2-Ausstoßes im Verkehrssektor und zur Erreichung der Klimaziele. Ab 2022 können Elektroautobesitzer:innen durch eine dreifache Anrechnung von Strom ganz besonders von der Quote profitieren und mit ihrem Elektroauto Geld verdienen. Dies erfolgt, indem sie die eingesparten CO2-Emissionen ihres Elektrofahrzeugs an Mineralölgesellschaften verkaufen, die verpflichtet sind, ihre Emissionen zu reduzieren. Die Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, ihre Emissionen zu kompensieren. Somit wird sichergestellt, dass fossile Kraftstoffe allmählich teurer werden und gleichzeitig die umweltfreundliche Elektromobilität gefördert wird.

Um sich die THG-Quote auszahlen lassen zu können, müssen sich Elektroautobesitzer:innen lediglich mit Namen und E-Mail-Adresse (Firmen geben zusätzlich ihre USt-ID oder Steuernummer an) auf der Webseite von The Mobility House registrieren, ihre Kontodaten angeben und ein Foto oder Scan des Fahrzeugscheins (Teil 1) hochladen. Alles Weitere übernimmt das Unternehmen.

"Die neue Quotenregelung fördert die Elektromobilität auf zwei Arten: Zum einen durch den jährlichen Zuschuss für Elektroautos. Zum anderen dadurch, dass das In-Verkehr-Bringen von fossilen Treibstoffen für Mineralölunternehmen und somit auch für die Verbraucher:innen immer teurer und unattraktiver wird."

Daniel Heydenreich,

Geschäftsführer, The Mobility House

“Die Regelung ist der erste Schritt, um mit dem eigenen Elektroauto Geld zu verdienen. Darüber hinaus arbeiten wir an weiteren Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge in die Energiewelt zu integrieren und so die Sektorenkopplung zur Erreichung der Klimaziele voranzutreiben. Auch hier werden sich für Elektroautofahrer:innen Erlösquellen bieten: Wer künftig einen kleinen Teil des Stroms aus seinem Elektroauto per Vehicle-to-Grid (V2G) netzdienlich zur Verfügung stellt, kann damit ebenfalls regelmäßige Einnahmen generieren. Erste Pilotprojekte zeigen, dass mit dieser Technologie gut 650 Euro pro Jahr und Elektrofahrzeug möglich sind,” so Heydenreich.

Die THG-Quote wird die Elektromobilität noch länger begleiten: Mindestens bis 2030 gilt als gesetzt. Bis zu diesem Jahr müssen die quotenverpflichteten Mineralölunternehmen einen stetig steigenden Anteil ihrer CO2-Emissionen verringern bzw. ausgleichen. In den kommenden Jahren kann daher sogar mit steigenden Werten gerechnet werden.

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