Phoenix Contact

CCS, Chademo, SuperCharger, Typ 1 und Typ 2 – gleich fünf Ladetechniken kommen in Europa zum Einsatz und stiften dabei ordentlich Verwirrung. Das könnte sich bald ändern. Durch den von Audi, Daimler, Opel, Volkswagen und weiteren Experten der Automobil- und Elektromobilitätsbranche gegründeten Non-Profit Verein ‚The Charging Interface Initiative e. V.‘ – kurz CharIn – soll der CCS-Combo-Stecker zum weltweit führenden Ladestandard entwickelt werden. Das hätte vor allem den Vorteil, dass künftig jedes Elektroauto an jeder Ladestation laden könnte. Beim CCS-Standard wird der Typ-2 Stecker um zwei Leistungskontakte mit Schnellladefunktion ergänzt. Dadurch realisiert das System normales Wechselstrom- und schnelles Gleichstrom-Laden mit nur einem Stecker.

Mit The Mobility House hat sich ein Vorreiter im Bereich des intelligenten und bidirektionalen Ladens der CharIn Initiative angeschlossen. Bei der Vorbereitung der Ladetechnik auf die nachhaltige Integration der Elektroautobatterie in das Stromnetz  – auch bekannt als Vehicle-to-Grid Technologie – wird The Mobility House eine wichtige Schlüsselrolle übernehmen.

The Mobility House ist ein junges und dynamisches Technologieunternehmen, das sich zum Ziel gemacht hat, die Energiewende aktiv voranzutreiben. Mit der Hilfe einer innovativen Lade- und Energiemanagementsoftware wird die Autobatterie intelligent in das Stromnetz eingebunden, um das Netz im Hinblick auf den steigenden Anteil erneuerbarer Energien zu stabilisieren. Die dabei zum Einsatz kommende Software ermöglicht, Elektroautos in Abhängigkeit von Angebot und Nachfrage kontrolliert zu laden und zu entladen. Dadurch können Lastspitzen reduziert, die Netzstabilität garantiert und der Ausbau des Stromnetzes reduziert werden.