Förderprogramme für Elektroautos

Sparen Sie Geld mit einer Förderung für Elektroautos und Ladestationen. Wir zeigen Ihnen, was für Sie drin steckt.

Unsere 3 Topseller der KfW förderfähigen Ladestationen

Förderdatenbank 

Wo möchten Sie Ihre Förderung in Anspruch nehmen?

Unsere Förderdatenbank erfasst Programme in der Bundesrepublik Deutschland. Die Förderprogramme sind folgendermaßen sortiert: Bundes-, Länder- und Kommunalebene. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl ein, um Förderprogramme in Ihrer Region zu finden.

Ihnen fehlt eine aktuelle Förderung?

Informieren Sie uns gern darüber, welche Förderung wir mit in unsere Datenbank aufnehmen sollten. Wir freuen uns über Ihre Nachricht an:

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Jetzt von bundesweiten Förderungen profitieren

Förderprogramme in Deutschland und Österreich

Bis zu 9.000 Euro Prämie können Sie erhalten, wenn Sie sich jetzt in Deutschland ein vollelektrisches Auto kaufen. Der sog. Umweltbonus soll helfen, den CO2-Ausstoß zu verringern und richtet sich an Privatpersonen ebenso wie an Unternehmen in Deutschland. Die neuen Fördersätze können rückwirkend beantragt werden für Fahrzeuge, die nach dem 3. Juni 2020 zugelassen wurden. Auch für junge gebrauchte Fahrzeuge mit Zweitzulassung nach diesem Termin gilt die erhöhte Förderung.

Auch in Österreich ist das Thema Elektromobilität von großer Bedeutung: Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus steuert hier 2.500 Euro für Elektrofahrzeuge bei. Mehr lesen Sie in unserer Zusammenfassung der einzelnen Förderungen auf dieser Seite.  


Umweltbonus: Förderung für Elektromobilität

Deutschland

Der Umweltbonus wurde bereits im Jahr 2016 eingeführt. Damals gab es bis zu 4.000 Euro Zuschuss für den Kauf eines Steckerautos. Seit dem Start der Kaufprämie setzt sie sich jeweils zur Hälfte zusammen aus einem Bundesanteil und einem Herstelleranteil. Ende 2019 beschloss die Regierung, den Umweltbonus auf bis zu 6.000 Euro zu erhöhen und bis zum Jahr 2025 zu verlängern.

Durch die „Innovationsprämie“, eingeführt im Zuge des Corona-Konjunkturpakets, verdoppelt sich nun der staatliche Anteil, der Förderbetrag erhöht sich somit auf bis zu 9.000 Euro. Die maximale Kaufprämie gibt es allerdings nur für reine Elektroautos, deren Listenpreis unterhalb von 40.000 Euro liegt. 

Die genaue Höhe der Förderung ergibt sich nach dem Netto-Listenpreis des Basismodells, der bis zu 65.000 Euro betragen darf, und der Art des Antriebs. Für reine Elektro- sowie Brennstoffzellenautos gibt es mehr Zuschuss als für Plug-in-Hybride. Aufschläge für Sonderausstattungen beeinflussen die Höhe der Kaufprämie nicht.

Unter gewissen Umständen ist sogar die Förderung eines jungen gebrauchten Elektroautos möglich — wenn das Elektroauto maximal vor zwölf Monaten und nach 4. November 2019 erstmals zugelassen wurde, weniger als 15.000 Kilometer auf dem Tacho und noch keinen Umweltbonus bzw. keine staatliche Förderung in einem anderen EU-Land erhalten hat.

Wie der Umweltbonus angenommen wird, zeigt dieses Dokument des BAFA: Zwischenbilanz zum Antragsstand vom 1. Mai 2020.

Der Betrag wird dem Autokäufer direkt beim Händler in voller Höhe abgezogen. Alternativ zieht der Händler nur die Förderung seitens des Automobilherstellers auf der Rechnung ab und der Käufer muss die zweite Hälfte der Förderung direkt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen.

Elektroauto und andere E-Fahrzeuge

Wer bekommt den Umweltbonus?
  • Gewerbetreibende / Unternehmen
  • Gemeinnützige Organisationen
  • Privatpersonen
Was wird vom Bund gefördert?
  • reine Batterieelektroautos
  • Plug-in-Hybride
  • Brennstoffzellenautos
Wie hoch ist die Förderung?
  • bis zu 9.000 Euro für rein elektrisch betriebene Autos
  • bis zu 6.750 Euro für Plug-In-Hybride
Welche Bedingungen gelten?
  1. Das Elektroauto muss auf der BAFA Liste der förderfähigen Elektroautos stehen
  2. Der Erwerb (Kauf oder Leasing) sowie die Erstzulassung müssen ab dem 18. Mai 2016 erfolgt sein
  3. Für Fahrzeuge, die bis zum 4. November 2019 zugelassen wurden, gelten die Fassungen der Förderrichtline vom 28.5.2019. 
  4. Das Elektroauto muss innerhalb Deutschlands auf den Antragsteller zugelassen werden (Erstzulassung) und für mindestens sechs Monate zugelassen bleiben
  5. Die Automobilherstellerförderung wird Ihnen direkt beim Händler von der Rechnung abgezogen
  6. Die Förderung seitens der Bundesregierung wird entweder direkt beim Händler abgezogen oder alternativ durch einen Förderantrag bei der BAFA beantragt
Wie stelle ich den Antrag für den Umweltbonus?
  • Den Förderantrag elektronisch auf der BAFA Seite ausfüllen und den Kauf- bzw. Leasingvertrag hochladen.
  • Spätestens 9 Monate nach Erhalt des Zuwendungsbescheids muss die Zulassungen des neuen Elektroautos erfolgen.
  • Zulassungsbescheinigung  Teil I und II hochladen. Zwischen dem Eingang des Zuwendungsbescheids und dem Zugang des Verwendungsnachweises bei der BAFA dürfen max. 10 Monate vergehen.
  • Nach positiver Prüfung erfolgt die Auszahlung des Bundesanteils der Förderung auf Ihrem Konto. Den Restbetrag erhalten Sie direkt beim Kauf Ihres Elektroautos.
Hilfreiche Links zu aktuellen Förderungen

Neu seit Januar 2019:

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat das Tesla Model 3 sowie Tesla Model S jetzt in seine Liste förderfähiger Elektrofahrzeuge aufgenommen. Damit kann ab sofort der Umweltbonus für die beiden erhältlichen Allrad-Varianten beantragt werden.

Die KfW-Förderung für Ihre Wallbox

Deutschland

Im Rahmen eines neuen Förderprogramms der KfW bezuschusst der Bund erstmals auch die Installation privater Ladestationen an Wohngebäuden mit 900 Euro pro Ladepunkt. Gefördert wird nicht nur die Wallbox selbst, sondern auch damit verbundene weitere Kosten.

Der Antrag kann ab dem 24.11.2020 im KfW Zuschussportal gestellt werden. Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt und ist an folgende Voraussetzungen geknüpft:

Ladestationen und weitere Ladeinfrastruktur

Wer bekommt die Förderung?

Die KfW-Förderung richtet sich neben Privatpersonen an

  • Wohnungseigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • Mieter und Vermieter
  • Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften
  • Bauträger 

mit Sitz in Deutschland

Was wird von der KfW gefördert?
  • nicht öffentliche (private) Ladepunkte mit einer Ladeleistung von 11kW Ladeleistung (dreiphasiger Anschluss, auch 22kW Versionen förderfähig, aber von Elektriker auf 11kW eingestellt) sowie damit einhergehende Kosten (Lademanagementsysteme, Netzanschluss, Erdarbeiten etc.)
  • Die Ladestation muss intelligent, steuerbar sowie technisch nachrüstbar sein und damit auf der  Liste der förderfähigen Ladestationen der KfW gelistet sein. Zusätzlich muss der Strom aus erneuerbaren Energien bezogen werden.
Wie hoch ist die Förderung?
  • Pro Ladepunkt inkl. sonstig anfallender Kosten (Netzanschluss, Lademanagementsysteme, Erdarbeiten etc.) beträgt die Förderungssumme 900€. Bei zwei Ladepunkten (z.B. Doppellader für zwei Elektroautos) wird in diesem Falle bis zu 1.800€ gefördert, sollten die Kosten je eines Ladepunktes 900€ überschreiten. Eine Wohnungsbaugenossenschaft kann ergo für 10 Ladestationen 9.000€ Fördersumme beantragen.
Welche Bedingungen gelten?

Förderfähig sind lediglich Ladestationen, die von der KfW gelistet sind. Eine Übersicht finden Sie hier. Zusätzlich gilt die Richtlinie Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Beantragung und Vergabe wohnwirtschaftlicher Zuschussprodukte der KfW vom 01.01.2020

Wie läuft die Antragsstellung und Bezuschussung ab?

    In drei Schritten kommen Sie zu Ihrem Zuschuss:

    Schritt 1 – Antrag stellen

    Den Förderantrag können Sie im KfW-Zuschussportal stellen. Nach erfolgreicher Registrierung können Sie den Zuschuss „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ auswählen. Um den Antrag stellen zu können müssen Sie nun Angaben zu Ihrer Person, der Anzahl der Ladepunkte und dem Ort, an dem die Ladestation(en) errichtet werden soll(en), machen. Für den Antrag genügt lediglich die Anzahl der Ladepunkte, eine genauere Angabe zur Ladestation ist noch nicht nötig. Der Antrag wird i.d.R. am gleichen Tag bestätigt. Die Antragsbestätigung kann im KfW-Zuschussportal unter „Meine Zuschussanträge“ eingesehen werden.


    Schritt 2 – Ladestation bestellen und installieren lassen.

    Erst nach Erhalt der Antragsbestätigung darf die Ladestation bestellt und die Installationsarbeiten in Auftrag gegeben werden. KfW-förderfähige Ladestationen können Sie direkt bei uns bestellen. Unser Angebot an förderfähigen Ladestationen ist am Ende der Seite zu finden. Für die spätere Auszahlung ist die KfW gesetzlich dazu verpflichtet, den Zuschussempfänger eindeutig zu identifizieren. Dafür nutzt die KfW den SCHUFA-Identitäts-Check oder ggf. das PostIdent-Verfahren bzw. eine Video-Identifikation. Dabei werden personenbezogene Informationen nur abgeglichen und nicht gespeichert oder für ein Scoring genutzt.


    Schritt 3 – Nachweise hochladen und Zuschuss erhalten

    Ab dem Zeitpunkt der Antragsbestätigung haben Sie bis zu 9 Monate Zeit die Rechnungen im Zuschussportal einzureichen. Hierfür können Sie die Einzelrechnungen für die Ladestation und den Einbau im KfW-Zuschussportal einzeln hochladen. Neben den Rechnungen müssen in diesem letzten Schritt auch genaue Angaben zum Modell der Ladestation und der Anzahl der errichteten Ladepunkte gemacht werden.

    Abschließend müssen Sie nur noch die Angaben bestätigen. Die Dokumente werden dann zur Prüfung freigegeben und im Anschluss der Zuschuss ausgezahlt.

    Bitte beachten Sie, dass der Strom für die Ladestationen zu 100% aus erneuerbaren Energien stammen muss. Über einen entsprechenden Stromvertrag oder durch Eigenerzeugung vor Ort (z.B. durch eine PV-Anlage) lässt sich dies sicherstellen. Sollten Sie noch zu einem Stromvertrag mit 100% erneuerbaren Energien wechseln müssen, muss dieser abgeschlossen sein sobald sie die Nachweise in Schritt 3 hochladen.

Hilfreiche Links zur aktuellen Förderung der KfW

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KMU Förderung: Ladeinfrastruktur vor Ort

Deutschland

Mit dem neuen Förderprogramm "Ladeinfrastruktur vor Ort" stellt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) insgesamt 300 Millionen Euro zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (kurz KMU) in Deutschland bereit. 

Der Antrag zur Förderung kann ab dem 12.04.2021 gestellt werden. Das Verkehrsministerium ruft dabei vor allem Einzelhandels-, Hotel- und Gastgewerbe-Unternehmen, sowie kommunale Gebietskörperschaften zur Förderung auf. Durch die Förderung können bis zu 80 % der Investitionskosten für den Aufbau von Ladepunkten übernommen werden. 

Ladestationen und weitere Ladeinfrastruktur

Wer bekommt die Förderung? 

Förderfähig sind per EU-Definition kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Gebietskörperschaften. Dazu gehören u.a.

  • Kommunale Unternehmen & kleinere Stadtwerke
  • Einzelhandelsunternehmen wie z.B. Supermärkte
  • Gastgewerbe wie z.B. Hotels und Restaurants

in Deutschland

Was wird vom BMVI gefördert?
  • der Kauf von Normalladeinfrastruktur (AC und DC) (3,7 kW bis 22 kW) mit bis zu 80 % der Gesamtkosten, max. 4.000 € pro Ladepunkt
  • der Kauf von Schnellladeinfrastruktur (DC) von 22 kW bis maximal 50 kW bis zu 80 % der Gesamtkosten, max. 16.000 € pro Ladepunkt
  • der Anschluss an Niederspannung inkl. Installations- und Aufbaukosten in Höhe von 80 % der Gesamtkosten, max. 10.000 € Förderung pro Standort
  • der Anschluss an Mittelspannung in Höhe von 80 % der Gesamtkosten, max. 100.000 € Förderung pro Standort
Wie hoch ist die Förderung?
  • bis zu 80 % der gesamten Investitionskosten für Ladeinfrastruktur eines Unternehmens
  • max. 200.000 € Fördergesamtbetrag pro Antrag / Antragsteller
Welche Bedingungen gelten?
  • bei beschränkter Zugänglichkeit des Ladepunktes (Öffnungszeiten: mindestens 12/6) erfolgt eine Absenkung der Förderhöhe auf 50 % der Förderung.
  • die geförderten Ladepunkte müssen vertragsbasiertes Laden, Roaming und Ad-hoc-Laden ermöglichen
  • verpflichtend ist Strom aus erneuerbaren Energien
  • realisiert werden muss die Ladeinfrastruktur bis zum 31.12.2022
Wie läuft die Antragsstellung und Bezuschussung ab?
Hilfreiche Links zur Förderung "Ladeinfrastruktur vor Ort"

Nordrhein-Westfalen: Förderung für E-Ladeinfrastruktur

Deutschland

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat das umfangreiche Förderprogramm progres.nrw ins Leben gerufen, um ein flächendeckendes und nutzerfreundliches Netz an Ladeinfrastruktur zu schaffen. 

progres.nrw Markteinführung - Ladeinfrastruktur

Dieser Förderbaustein richtet sich an private und nicht private Antragsteller zum Aufbau von stationären öffentlich und nicht öffentlich zugänglichen Ladepunkten (AC-Ladepunkte) für Elektrofahrzeuge. Die Ladepunkte müssen über eine Leistung von 11 - 22 kW verfügen. Die Installation und Prüfung muss ein Elektriker durchführen. 

Ladestationen und weitere Ladeinfrastruktur

Wer bekommt die Förderung?

Progres.nrw richtet sich an

  • Privatpersonen
  • freiberuflich Tätige
  • Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen
  • Kommunen und kommunale Betriebe 

mit Sitz in NRW

Was wird vom Bundesland NRW gefördert?
  • nicht öffentliche (private) Ladepunkte
  • öffentliche Ladepunkte mit einer Ladeleistung von mind. 11 bis max. 22 kW
Wie hoch ist die Förderung?
  • Für nicht öffentliche Ladepunkte: 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben; max. 1.000 € pro Ladepunkt
  • Für öffentliche Ladepunkte: 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben; max. 5.000 € pro Ladepunkt
Welche Bedingungen gelten?

Es gilt die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus dem "Programm für Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen" (progres.nrw) - Programmbereich Markteinführung (progres.nrw - Markteinführung 2018); Runderlass des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie vom 29.03.2018

Wie stelle ich den Antrag?
  • Anträge können bis zum 30. September 2023 gestellt werden.
  • Antragsformulare sowie die Adresse finden Sie auf den Seiten der Bezirksregierung Arnsberg
  • Mit der Maßnahme darf erst begonnen werden, wenn über den Förderantrag entschieden ist. Der Antrag sollte daher rechtzeitig gestellt werden.
Hilfreiche Links zur aktuellen Förderung in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen: Förderung für Elektrofahrzeuge für Unternehmen

Deutschland

Nordrhein-Westfalen hat das Budget seines Förderprogramms für Elektromobilität 2019 auf 40 Millionen Euro verdoppelt. Neu sind Kaufprämien für Unternehmen, die zusätzlich zur Umweltprämie gewährt werden. Die Förderung startete zum 4. Februar 2019.

So können Firmen nun beim Kauf von Elektro-Pkw eine Landesförderung in Höhe von 4.000 Euro pro Fahrzeug beantragen. Den Kauf von E-Nutzfahrzeugen zwischen 2,3 und 7,5 Tonnen unterstützt das Bundesland sogar mit 8.000 Euro. 

Elektroautos und elektrische Nutzfahrzeuge für Unternehmen

Wer bekommt die Förderung?

Unternehmen, Gewerbetreibende,

Vereine und Verbände 

mit einem Standort in Nordrhein-Westfalen

Was wird gefördert?
Klasse M1 (PKW)
Klasse N1 (unter 2,3 t)
Klasse N1 (ab 2,3 t)
Klasse N2 (bis 4,25 t)
Klasse N2 (unter 7,5 t)
Wie hoch ist die Förderung?
Fahrzeugklasse NRW-Förderung  Herstelleranteil Umweltbonus* Bundesanteil Umweltbonus Gesamtförderung
Klasse M1 (PKW) 4.000 € + 2.000 € + 2.000 € = 8.000 €
Klasse N1 (unter 2,3 t) 4.000 € + 2.000 € + 2.000 € = 8.000 €
Klasse N1 (ab 2,3 t) 8.000 € + 2.000 € + 2.000 € = 12.000 €
Klasse N2 (bis 4,25 t) 8.000 € + 2.000 € + 2.000 € = 12.000 €
Klasse N2 (unter 7,5 t) 8.000 €   -----   ----- = 8.000 €
Welche Bedingungen gelten?

Es gelten die Bedingungen der Richtlinie "Emissionsarme Mobilität".

Wie stelle ich den Antrag?

Anträge können Sie hier stellen:

Hilfreiche Links zur aktuellen Förderung

Bayern: Förderprogramm "Laden in München"

Deutschland

Am 01.07.2019 ist das Förderprogramm "Laden in München" gestartet. Gefördert wird der Aufbau von großvolumiger Ladeinfrastruktur. Das Programm läuft bis 30.9.2022.

Großvolumige Ladestruktur

Wer bekommt die Förderung?

Antragsberechtigt sind juristische Personen.

Nicht antragsberechtigt sind natürliche Personen oder WEGs.

Was wird gefördert?
  • Beschaffungskosten von Hardware und Software: Ladestationen, Software für ein Lademanagement, Investitionskosten für ein Backend
  • Externe Planungskosten für Elektrofachplanung der Ladeinfrastruktur
  • Vorbereitende technische und bauliche Maßnahmen ("Make-ready-Kosten"): Herstellung eines Stromanschlusses in der erforderlichen Leistung, Anbindung der Ladestation an das IT-Backend
  • Installation der Ladeeinrichtung: Ausgaben für Installation und Inbetriebnahme, Ausgaben für Beschilderung und Ausweisung der Ladeplätze
Wie hoch ist die Förderung?

• Für Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern oder mindestens 50 Mio. € Jahresumsatz: 40 %.

• Für Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und weniger als 50 Mio. € Jahresumsatz: 50 %

• Für Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und weniger als 10 Mio. € Jahresumsatz: 60 %

Welche Bedingungen gelten?
Wie stelle ich den Antrag?

Anträge können Sie hier stellen:
Förderprogramm "Laden in München"

Weitere Informationen zur aktuellen Förderung

Förderprogramm "Laden in München"

Hamburg: Förderprojekt ELBE

Bis zu 60 Prozent Förderung für intelligente Ladepunkte

Im derzeit größten deutschen Modellvorhaben fördert Hamburg mit dem ELBE-Projekt großzügig den Bau und Betrieb von bis zu 7.400 Ladepunkten für Elektroautos an Gebäuden, auf Firmenarealen und in Parkhäusern. 

Die Förderung ist befristet bis 30.8.2022.
The Mobility House unterstützt das Projekt ELBE als Umsetzungspartner.

Was wird gefördert?

Gefördert werden diese vier Kostenkategorien mit je 40 Prozent (für KMU bis zu 60 Prozent):

  • Hardware
  • technischer und baulicher Vorlauf
  • Installation und Inbetriebnahme
  • Betriebsführung

Hier finden Sie weitere Informationen zum Förderprojekt ELBE.

Frau mit Elektroauto beim LadenFrau mit Elektroauto beim Laden

KfW-Umweltprogramm zur günstigen Finanzierung von Elektroautos und Ladeinfrastrukturen

Deutschland

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) finanziert mit dem KfW-Umweltprogramm 240/241 Umweltschutzmaßnahmen gewerblicher Unternehmen und Freiberufler. Darunter fallen neben vielen anderen Bereichen auch Investitionen in die Elektromobilität. Die KfW gewährt günstige Konditionen (ab 1,00 % effektiven Jahreszins) zur Anschaffung von Elektroautos und Plug-in-Hybriden und für den Aufbau von Ladeinfrastrukturen.

Details wie die Kredithöhe, Laufzeit und der konkrete Zinssatz werden individuell auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten. Kontaktieren Sie einfach Ihren Finanzierungspartner und sprechen Sie ihn auf das KfW-Umweltprogramm an.

Wer erhält die Förderung?
  • In- und ausländische Unternehmen jeder Größe
  • Freiberufler
  • Public Private Partnership-Modelle
  • Unternehmen, die als Contracting-Geber Dienstleistungen für Dritte erbringen
Was wird gefördert?

Elektrofahrzeuge:

  • Elektrofahrzeuge
  • Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge (max. 50g CO2/km bzw. mind. 40 km elektrische Reichweite)

Ladeinfrastruktur:

  • Ladestationen für Elektrofahrzeuge
  • Betankungsanlagen für Wasserstoff
Wie stelle ich den Antrag?
  1. Kontakt aufnehmen: Gemeinsam mit Ihrem Finanzierungsberater besprechen Sie, ob der KfW-Kredit zu Ihrem Vorhaben passt und, ob er Sie bei der Einreichung begleiten möchte.
  2. Kredit beantragen: Mit Ihrem Finanzierungspartner füllen Sie den Kreditantrag aus. Dieser reicht ihn bei dem KfW-Umweltprogramm ein. 
  3. KfW prpüft den Kreditantrag: Die KfW überprüft, ob alle Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt sind. Die Entscheidung wird Ihrem Finanzierungspartner mitgeteilt. 
  4. Das Vorhaben kann beginnen: Ist der Kreditvertrag abgeschlossen, können Sie mit Ihrem Vorhaben beginnen. Ansprechpartner für alle Fragen zu Ihrem Kredit ist Ihr Finanzierungspartner.
Weitere Informationen zur Förderung

Förderaktion „E-Mobilität für Private 2020/2021“

Österreich

Die österreichische Bundesregierung und die Fahrzeugimporteure haben ein Förderpaket für E-Mobilität beschlossen. Die darin enthaltenen Förderungsangebote sollen einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung von Leuchtturm 3 „E-Mobilität“ der #mission2030 leisten.

Gefördert wird die Anschaffung von Elektro-PKW, E-Mopeds bzw. E-Motorräder sowie (E-)Lastenrädern. Für reine Elektroautos winken in Summe bis 3.000 Euro, für Plug-in-Hybridfahrzeuge bis zu 1.250 Euro.

Neu seit 2021: Wallboxen (Heimladestationen) oder intelligente (OCPP-fähige) Ladestationen werden jetzt auch als Einzelanschaffung (nicht nur in Verbindung mit dem Kauf eines Elektrofahrzeugs) gefördert. Dabei gibt es Fördergelder in Höhe von bis zu 1.800 Euro.

Elektroautos und Ladestationen

Wer bekommt die Förderung?
  • ausschließlich Privatpersonen
Was wird von der österreichischen Bundesregierung gefördert?
  • Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb
  • Plug-in-Hybride
  • Range Extender / Reichweitenverlängerer 
  • E-Motorräder und E-Mopeds sowie Lastenfahrräder
  • Ladeinfrastruktur für Zuhause
Wie viel Förderung kann ich erhalten?
  • 3.000 Euro pro Fahrzeug für reine Elektrofahrzeuge 
  • 1.250 Euro pro Fahrzeug für Plug-in-Hybridfahrzeuge sowie Elektrofahrzeuge mit  Reichweitenverlängerer
  • 450 Euro pro E-Moped
  • 700 Euro pro E-Motorrad
  • 850 Euro pro (E-)Transportrad
  • 600 Euro für ein intelligentes Ladekabel oder eine Wallbox (für Ein-/Zweifamilienhäuser)
  • 900 Euro für eine OCPP-fähige Ladestation (als Einzelanlage in Mehrparteienhaus)
  • 1.800 Euro pro OCPP-fähige Ladestation (als Gemeinschaftsanlage in Mehrparteienhaus)

Die Unterstützung setzt sich zusammen aus dem "E-Mobilitätsbonusanteil (E-Mobilitätsförderung) des Bundes aus Mitteln des bmvit

  • Dazu kommt je nach Antrag noch jeweils der „E-Mobilitätsbonusanteil“ der Fahrzeugimporteure beim Ankauf des Fahrzeugs
Welche Bedingungen gelten?
  • Gefördert werden Elektro-Fahrzeuge bei deren Anschaffung ein E-Mobilitätsbonus seitens des Fahrzeughändlers in Höhe der Förderung gewährt wurde

  • Die Fahrzeuge müssen mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden

  • Weitere Förderbedingungen finden Sie hier.
Wie stelle ich den Antrag?
  1. Registrierung: Die Registrierung erfolgt ausschließlich online und ist ab dem 1.3.2019 möglich.
  2. Antragstellung: Nach erfolgter Registrierung sind die Förderungsmittel für Ihr Fahrzeug reserviert. In einem Bestätigungs-E-Mail erhalten Sie einen individuellen Zugangs-Link zu der für die Antragstellung vorgesehenen Online-Plattform. Der Link ist 24 Wochen ab Registrierung gültig. Innerhalb dieser 24 Wochen muss die Lieferung, Bezahlung und Zulassung des Fahrzeuges und die Antragstellung über die Online-Plattform erfolgen.
  3. Das Formular „Förderungsabrechnung“ sowie weitere Dokumente finden Sie in Kürze online.

Diese Unterlagen benötigen Sie zur Antragstellung:

  • Rechnung(en) über die Anschaffung des Fahrzeuges
  • Zulassungsbescheinigung
  • im Fall einer Leasingfinanzierung: Leasingvertrag inkl. Depotzahlung
  • einen Nachweis über den Einsatz von Strom aus 100% erneuerbaren Energieträgern
  • Bei Installation einer Wallbox (Heimladestation): Bestätigung des ausführenden Elektroinstallateurs
  • Bei Anschaffung eines intelligenten Ladekabels: Rechnung über das intelligente Ladekabel
Hilfreiche Links zu aktuellen Förderungen

Förderung Elektro-PKW für Betriebe

Österreich

Im Rahmen einer budgetär und zeitlich abgegrenzten Förderungsaktion werden PKW mit Elektro-, Brennstoffzellen- und Plug-In-Hybrid Antrieben sowie Range Extender mit einer Förderung unterstützt.

Gefördert werden in den Jahren 2019, 2020 und 2021 der Kauf von reinen Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybridfahrzeugen. Registrierungen können ab dem 1.3.2019 eingebracht werden.

Neu seit 2021: Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine können nun auch eine Förderung für betriebliche Ladeinfrastrukturen beanteagen.

Elektroautos und Plug-in-Hybride

Wer bekommt die Förderung?
  • alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen
  • öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen
Was wird vom BMNT gefördert?
  • Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb
  • Plug-in-Hybride Elektrofahrzeugen mit Reichweitenverlängerer 
  • Brennstoffzellenautos
Wie viel Förderung kann ich erhalten?
  • 2.000 Euro pro Fahrzeug für reine Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge 
  • 1.000 Euro pro Fahrzeug für Plug-in-Hybridfahrzeuge sowie Elektrofahrzeuge mit  Reichweitenverlängerer
  • Die Förderung beträgt max. 30 % der Anschaffungskosten
Welche Bedingungen gelten?
  • Gefördert werden Elektro-Fahrzeuge bei deren Anschaffung ein E-Mobilitätsbonus seitens des Fahrzeughändlers im Ausmaß von netto 2.000 Euro bzw. 1.000 Euro (je nach Fahrzeugtyp) gewährt wurde

  • Gefördert werden alle ordnungsgemäß registrierten Fahrzeuge, für die innerhalb der Frist von 24 Wochen ab Online-Registrierung ein vollständiger Förderantrag online gestellt wurde 

  • Weitere Förderbedingungen finden Sie im Informationsblatt des BMNT
Wie stelle ich den Antrag?
  1. Registrierung: Um einen Antrag auf Förderung stellen zu können, muss sich der Antragsteller zunächst registrieren. Die Registrierung (Schritt 1) ist ausschließlich online und bis zum Ausschöpfen der zur Verfügung stehenden Budgetmittel möglich.
  2. Antragstellung: In einem Bestätigungs-E-Mail erhalten Sie einen individuellen Zugangs-Link zu der für die Antragstellung vorgesehenen Online-Plattform. Der Link ist 24 Wochen ab Registrierung gültig. Innerhalb dieser 24 Wochen muss die Lieferung, Bezahlung und Zulassung der Fahrzeuge und die Antragstellung über die Online-Plattform erfolgen. 
Hilfreiche Links zu aktuellen Förderungen