Die FAQs zu ChargePilot

Ihre Fragen, unsere Antworten zu ChargePilot, dem intelligenten Lademanagement von The Mobility House.

Allgemeine Fragen zu ChargePilot

Können wir an allen Ladestationen zur gleichen Zeit Elektroautos anschließen und laden, ohne dass die Sicherung auslöst?

Ja, ChargePilot stellt sicher, dass die konfigurierte maximale Leistung nicht überschritten wird. Das System reduziert entweder schrittweise die Ladeleistung pro Elektrofahrzeug oder sorgt dafür, dass die Ladevorgänge zeitlich gestaffelt stattfinden. So stellen wir einen effizienten und zuverlässigen Ladebetrieb sicher und sorgen dabei für höchsten Ladekomfort.

Wie können wir abschätzen, wann ein Elektrofahrzeug voll geladen ist?

Bei einem Standort mit mehreren Ladepunkten sind die Ladezeiten schwer vorhersagbar. Deshalb empfiehlt The Mobility House immer eine clevere Planung Ihrer Ladelösung. Erst dadurch wird Ihr Mobilitätsbedarf optimal erfüllt. Gerne erarbeiten wir zusammen mit Ihnen individuell ein Konzept für eine effiziente und zukunftsfähige Ladelösung.

Wie können wir die Ladevorgänge in unserem Depot beobachten?

In der Benutzeroberfläche von ChargePilot können Sie jederzeit alle Ladevorgänge beobachten und die Statusinformationen der einzelnen Ladestationen einsehen.

Können wir auch ohne RFID-Authentifizierung an den Ladestationen laden?

Je nach Konfiguration bei der Installation der Ladestation können an diesen ohne oder nur mit RFID-Authentifizierung geladen werden. Diese Einstellungen können Sie auch nachträglich noch jederzeit anpassen lassen.

Kann ich einzelne Elektrofahrzeuge priorisieren und damit sicherstellen, dass bestimmte Elektroautos so schnell wie möglich wieder voll geladen sind?

Ja, Sie können die entsprechende Ladestation in der ChargePilot Benutzeroberfläche priorisieren, damit das Fahrzeug als erstes geladen wird.

Priorisieren bedeutet, dass eine Ladestation bei der Leistungsverteilung gegenüber den anderen bevorzugt wird. Somit wird zuerst das Fahrzeug an der priorisierten Ladestation mit der max. zur Verfügung stehenden Ladeleistung geladen. Bitte beachten Sie, dass die Priorisierung von zu vielen Ladestationen den gewünschten Effekt aufhebt.

Welche Differenzierung bei Ladepriorität sind möglich?

Priorisiertes Laden ist für frei wählbare Ladepunkte oder RFIDs einstellbar. Weitere Möglichkeit zur Priorisierung ist auf Basis von SoC und Abfahrtszeit möglich.

Gibt es Möglichkeit zur Einflussnahme durch Kunden während des Ladevorgangs?

Der User, zum Beispiel der Flottenmanager oder Ladedepotbetreiber, kann in der WebApp zum einen einzelne RFIDs oder Ladepunkte priorisieren oder im Fehlerfall Ladepunkte neu starten.

Können wir auch Gäste an unseren Ladestationen laden lassen?

Ja, Sie haben hierfür zwei Möglichkeiten: Zum einen können Sie Ihren Gästen während Ihres Aufenthalts dedizierte RFID-Karten zur Verfügung stellen. Oder aber Sie bestimmen bei der Installation der Ladestationen eine oder mehrere Ladestationen, an denen auch ohne Authentifizierung geladen werden kann.

Wie berechnet The Mobility House die CO2-Einsparungen von Autos?

CO2 Einsparungen = CO2 Emissionen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor – CO2 Emissionen Elektrofahrzeug

Berechnungsgrundlage: Mercedes V-Klasse Vito: 330g CO2/km = 0,33kg CO2/km Strommix CO2 Emissionen: 489g/kWh = 0,49g/kWh Mercedes V-Klasse E-Vito: 0,27 kWh/km

Wie können wir uns eine genaue Übersicht über die Ladevorgänge machen?

Dazu bieten wir frei einen Dienst an, um sich die gesamten Ladevorgänge am Standort in einer auswählbaren Zeitspanne anzeigen zu lassen oder als CSV-Datei herunterzuladen. Die Größe der Datei ist nur wenige kB.

Der Vorgang ist wie folgt:

  1. Einloggen im CEM-Dashboard, wechseln zum Tab "Aktivitäten"
  2. Zeitspanne auswählen
  3. Aktivitäten durchsehen oder "Ladeevents" herunterladen
  4. Ein Download-Vorgang wird gestartet, "Datei speichern" wählen
  5. Ein Programm zum Öffnen auswählen, z.B. Microsoft Excel. Um die Datenreihen anzeigen zu lassen, im Tab "Daten" "Aus Text/CSV" wählen
  6. Das Datenformat wird automatisch erkannt und durch Klicken auf "Laden" wird die Anzeige transformiert
  7. Ihre Ladevorgänge stehen nun schön übersichtlich bereit

Wichtig:

  • Es werden nur abgeschlossene Ladevorgänge angezeigt

  • Die Zeitzone in der Datei ist immer UTC, Excel passt das automatisch an

  • Von manchen Ladestation bekommen wir die RFID Informationen standardmäßig nicht mitgeteilt, als Wert wird eine eigens kreierte Transaction ID angezeigt

  • Bei unvollständigen Datensätzen wird ein "-" angezeigt

Warum stimmt die Zeit in der csv-Datei nicht mit der tatsächlichen Zeit überein?

Die Zeiten in der csv-Datei sind alle gemäß UTC Zeitzone. D.h. bei Sommerzeit müssen für Deutschland 2 Stunden, bei Winterzeit 1 Stunde hinzuaddiert werden. Excel passt bei einem Import der csv-Datei automatisch die Zeit an.

Wie kann ich die csv-Datei in Excel importieren?

Im Reiter "Daten" gibt es oben links die Funktion "Aus Text/CSV". Nach Auswahl der Datei erkennt Excel automatisch die Formatierung und man kann die Daten importieren.

Fragen zur Bestellung

Wir möchten ChargePilot kaufen. Was benötigen wir dazu?

Zunächst benötigen Sie die passenden Ladestationen zu Ihrem Elektrofahrzeug und zu ChargePilot. Hier finden Sie eine Liste aller kompatiblen Ladestationen. Die Ladestationen installiert für Sie eine qualifizierte Elektrofachkraft. Bitte beachten Sie, dass jede Ladestation per LAN-Kabel mit dem TMH-Controller verbunden sein muss.

ChargePilot, das Lade- & Energiemanagement von The Mobility House, wird von unserem lokalen TMH-Controller gesteuert. Dafür sind ein 230V-Netzanschluss und eine Internetverbindung notwendig. Die Internetverbindung können Sie über ein Ethernetkabel oder einen LTE-Stick herstellen. Wie das klappt, erfahren Sie im Punkt 'Wie kann ich eine Internetverbindung zum Smart Charging Controller herstellen?'. Im Standardpaket sind bereits alle notwendigen Komponenten für die Einrichtung und Steuerung von bis zu 15 Ladestationen enthalten. Eine detaillierte Beschreibung zur Installation erhalten Sie bei Bestellung. Gerne geben wir Ihnen persönlich weitere Auskunft.

Wir haben bereits Ladestationen installiert und benötigen jetzt eine intelligente Steuerung der Ladevorgänge. Können wir ChargePilot für verschiedene Ladestationen nutzen?

ChargePilot kann Ladestationen verschiedenster Hersteller steuern. Hier haben wir alle Ladestationen, die mit unserem System kompatibel sind, gelistet. Und das schöne, die Liste wächst weiter und weiter. So sind sie jetzt und auch in Zukunft herstellerunabhängig.

Wichtig ist, dass alle Ladestationen einen LAN-Anschluss haben, damit diese mit dem Smart Charging Controller verbunden werden können. Der Smart Charging Controller selbst benötigt eine Strom- und Internetverbindung.

Können wir nachträglich weitere Ladestationen in ChargePilot integrieren?

Ja, das System kann auch nachträglich noch um beliebig viele Ladestationen erweitert werden.

Können wir mit ChargePilot von The Mobility House auch abrechnen?

Ja, Sie können derzeit mit uns das Laden Ihrer Mitarbeiter oder anderer bekannter Nutzer (@Work) eichrechtskonform abrechnen. Weitere Abrechnungsmodelle folgen. Unsere Abrechnungslösung funktioniert mit der Ladestation Compleo Advanced Solo und ab dem ersten Quartal 2020 mit der Alfen Eve Double. TMH stellt den Ladekunden quartalsweise eine Rechnung der geladenen kWh im Namen des Ladepunktbesitzers über alle Ladevorgänge und TMH nach erhaltener Einzahlung dem Ladepunktbesitzer die gesammelten Ladekosten überweist. Die Kosten für die Abrechnung sind einfach und pro Ladepunkt gehalten.

Wie kann ich eine Internetverbindung zum Smart Charging Controller herstellen?

Für die Konfiguration und Funktionen wie Monitoring, Fernwartung und die Integration weiterer Dienste benötigt das Lade- und Energiemanagement von The Mobility House eine stabile Internetverbindung zum Datenaustausch mit dem dazugehörigen Backend. Bitte prüfen Sie vorab die Schritte zum möglichen Internetaufbau:

  1. Gibt es verschiedene Netzwerktypen vor Ort? Meist existiert neben dem regulären Firmennetzwerk noch ein weniger gesichertes paralleles Netzwerk (oft Gästenetzwerk genannt), welches den Kontakt zu externen Diensten im Normalfall ohne größere Anpassungen erlaubt.
  2. Bitte prüfen Sie, ob das ausgewählte Netzwerk eine ständige Kommunikation nach außen zulässt. Folgende Ports im Netzwerk müssen eine ausgehende Verbindung unterstützen:

    • 53 UDP     (DNS name resolution)
    • 123 UDP     (Network Time Protocol)
    • 443 TCP      (https)
    • 5671 TCP      (messagebroker)
    • 9001 TCP      (websocket connection to The Mobility House Backend)
  3. Falls diese Verbindung nicht möglich ist, kann man eine Verbindung über eine separate GSM Verbindung aufbauen, falls der Standort eine entsprechende Verbindungsqualität und Bandbreite ermöglicht. Diese Option bieten wir Ihnen gerne separat an. Eine Inbetriebnahme des The Mobility House Lade- und Energiemanagements ohne Internetverbindung ist leider ausgeschlossen.
  4. Die dem Controller durch das Netzwerk zugewiesene IP-Adresse darf nicht im Bereich 172.0.22.1 - 255 liegen
Was nützt uns die Herstellerunabhängigkeit von The Mobility House?

Anwendungsfall, warum die Herstellerunabhängigkeit für Sie wichtig sein kann: Sie beziehen Wechselstrom(AC)-Ladestationen von einem Hersteller mit herstellereigenem Lastmanagement. Einige Zeit später wollen Sie auch Gleichstrom-(DC)-Schnellladestationen aufbauen. Ihr bisheriger Hersteller bietet diese aber nicht an, Sie beziehen die Ladestationen von einem anderen Hersteller. Nun stehen Sie vor dem Problem, dass ihr Ladepark entzwei geteilt ist und Sie nicht alle Ladestationen optimal steuern können. Mit dem ChargePilot von The Mobility House haben Sie das Problem nicht, wir binden verschiedene AC- und DC-Ladestationen in unser System mit ein.

Mit welchen Fahrzeugen wurde die Kompatibilität überprüft?

Mit allen für uns verfügbaren Fahrzeugen, u.a. Renault Zoe, Renault Kangoo, Opel Ampera, VW E-Golf, Tesla Modell S, Tesla Model X, Tesla Model 3, BMW i3, Mercedes eVito, Mercedes S-Klasse.

Hilfe, mein Elektrofahrzeug lädt nicht - Fragen während des Betriebs

Warum lädt mein Elektrofahrzeug nicht?

Dies kann verschiedene Ursachen haben. Sie können folgendes tun:

  1. Der Gang ist noch eingelegt - ein etwas sonderbar klingender Grund, welcher aber bei manchen Fahrzeugmodellen schon öfter aufgetreten ist. Der Gang muss im Modus P für Parken sein, damit Laden möglich ist.
  2. Stecker ist nicht richtig verbunden - Stecken Sie das Ladekabel am Elektrofahrzeug und wenn möglich an der Ladestation nochmals ein und aus. Oft ist der Stecker nicht richtig verbunden.
  3. Elektrofahrzeug ist nicht authentifiziert - Haben Sie Ihre RFID-Karte vor den Kartenleser der Ladestation gehalten? Bei Ladestationen mit Display wird Ihnen angezeigt, ob eine Authentifizierung notwendig ist. Wenn es trotzdem nicht klappt, bitten wir Sie eine andere RFID-Karte auszuprobieren und dann unseren The Mobility House Kundendienst zu kontaktieren (+49 89215 38 054, Mo-Fr, 8.00-18.00 Uhr).
  4. Elektrofahrzeug ist in der Warteschleife - Eventuell ist Ihr Elektrofahrzeug in der Warteschleife, weil für einige Elektrofahrzeuge Ihres Fuhrparks aktuell keine Ladeleistung zur Verfügung steht. Sobald wieder Leistung für Ihr Elektrofahrzeug frei wird, beginnt dieses zu laden. Ist dies der Fall, können Sie das in der Benutzeroberfläche zum Lade- und Energiemanagement sehen.
Mein Auto lädt nur mit sehr wenig Leistung, obwohl kein anderes Auto angesteckt ist?

Es kann sein, dass die Ladeleistung im Fahrzeug auf eine geringere Ladeleistung eingestellt wurde. Dies kann nicht vom Lademanagement überschrieben werden.

Mein Auto war mehrere Stunden angesteckt und wurde nicht geladen. Was ist passiert?

Das kann mehrere Ursachen haben:

  1. Elektrofahrzeug ist in der Warteschleife - Ihr Elektroauto befindet sich seit Anfang an in der Warteschleife und es steht noch nicht genügend Leistung zur Verfügung, um Ihr Elektrofahrzeug zu laden.
  2. Elektrofahrzeug ist nicht authentifiziert - Der Ladevorgang muss zuerst durch eine RFID-Karte authentifiziert werden und weil das nicht geschehen ist, hat der Ladevorgang nicht gestartet.
Ich kann das Ladekabel nicht vom Elektrofahrzeug trennen. Woran kann das liegen?

Das Ladekabel wird standardmäßig an beiden Enden verriegelt. Um es zu lösen, müssen Sie den Ladestecker des Elektrofahrzeugs per Schlüssel aufsperren. Falls dies nicht hilft, könnte ein Fehler in der Ladestation oder im Elektrofahrzeug vorliegen.

Ich habe einen RFID-Chip verloren. Woher bekomme ich einen neuen?

Sie können jederzeit eine neue RFID-Karte oder bzw. RFID-Chip bei The Mobility House bestellen.

Meine RFID-Karte wird nicht erkannt. Woran kann das liegen?

Testen Sie Ihren RFID-Chip an einer anderen, freien Ladestation. Wenn der Chip auch dort nicht erkannt wird, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem The Mobility House Kundendienst auf (+49 89 215 38 054, Mo-Fr, 8.00-18.00 Uhr).

Ich sehe in der ChargePilot-Benutzeroberfläche, dass sich eine Ladestation im Fehler-Zustand befindet. Was kann ich tun?

Als erste Maßnahmen können Sie folgendes tun:

  1. Die Stromverbindung zur Ladestation trennen und neu verbinden
  2. Das LAN-Kabel vom Controller zur Ladestation trennen und neu verbinden

Falls danach die Ladestation noch immer im Fehlerzustand ist, kontaktieren Sie bitte unseren Kundendienst (+49 89 215 38 054, Mo-Fr, 8.00-18.00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass die beiden Punkte nur von einer befugten Person durchgeführt werden dürfen.

Was bedeuten die farbigen Signale an der Ladestation?

Für eine detaillierte Erklärung folgen Sie bitte dem Link Ihrer entsprechenden Ladestation:

Alfen Eve Single: https://alfen.com/sites/alfen.com/files/downloads/Handbuch-EveSingle-Deutsch.pdf (ab Seite 9)

KEBA KeContact P30: https://www.keba.com/download/x/73b7fd4d35/kecontactp30_bdde_web.pdf (ab Seite 13)

Technische Fragen

Mit welcher Hardware funktioniert das System? Welche Steuerbox wird vor Ort eingesetzt? Welche Anschlussmöglichkeiten bietet diese?

Für den Betrieb des ChargePilot benötigen wir unseren Smart Charging Controller (KUNBUS, RevPi Core 3) auf dem die Logik implementiert ist. Dieser kann per LAN, und Mobilfunk an die The Mobility House Cloud Applikation angebunden werden. Für Mobilfunk ist eine zusätzliche Hardware benötigt. Die Ladestationen werden per LAN über einen Switch angebunden.

Welche Schnittstellen bietet das System nach außen?

Bereits umgesetzt oder in der Implementierung:

Cloud

  • The Mobility House Rest API,
  • OCPP,
  • IEC 60870-6-104,
  • IEC 61850,

Lokal

  • Modbus TCP-Schnittstelle (als Client) zum Auslesen von Energiezählern
  • Modbus TCP-Schnittstelle (als Server) zur Anbindung an ein Energie Management System
Welche IT-Sicherheitsstandards bietet das System?

Für die Kommunikation zwischen The Mobility House Local Controller und The Mobility House Cloud wird eine TLS Verschlüsselung verwendet. Alle sensiblen Einstellungen sind verschlüsselt in einer Datenbank gespeichert (hashed und salted). Zudem ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für die User-Authentifizierung verpflichtend.

Ist eine Integration von Smart Meter Gateways geplant?

Ja, wir sind bereits in Gesprächen mit einigen Messstellen-Betreibern. Die Anbindung wird über die FNN Steuerbox stattfinden.

Erfüllt ChargePilot die standardmäßigen Anforderungen des Netzbetreibers?

Ja, in mehrerlei Hinsicht: Zum einen durch die Begrenzung der Scheinleistung und Schieflast an einem zu bestimmenden Netzanschlusspunkt. Zum anderen durch die netzdienliche Steuerung von Ladeeinrichtung, dazu wird im Zählerschrank Platz für einen separaten Zähler, ein Smart-Meter-Gateway inkl. FNN Steuerbox oder einem Rundsteuerempfänger und den Local Controller freigehalten.

Wird durch ChargePilot die Schieflast nach VDE-AR-N 4100 begrenzt?

Ja, diese wird durch ChargePilot eingehalten. The Mobility House liest die Messeinrichtungen innerhalb der Ladestationen aus und verteilt danach die Leistung.

Kann die Ladesäule auf Befehl des Lastmanagement-Systems bei einer 1-phasigen Ladung die Phasen tauschen, damit die Leistung nicht aufgrund des 4,6 kVA-Schieflast-Kriteriums begrenzt wird, wenn beispielsweise der L1 schon stark ausgelastet ist?

Dies ist leider aufgrund des Aufbaus der Ladestationen nicht möglich. Allerdings werden die Ladestationen standardmäßig phasenverdreht angeschlossen. Dadurch verteilen sich die benutzten Phasen wie von selbst.

Lassen sich bestimmte Default-Werte an der Ladevorrichtung oder dem Lastmanagement-System beim Abbruch der Kommunikation zum Lastmanagement-System bzw. zum Smart-Meter Gateway einstellen?

Ja, wir hinterlegen einen Default-Wert bei Abbruch der Verbindung Ladestation zu Controller. Dieser Default-Wert stellt das Nicht-Überschreiten des Netzanschlusses sicher und wird vom Controller berücksichtigt. Der Controller selbst setzt die Steuerung der restlichen Ladestationen ungehindert fort.