Ausstattung Tiefgarage mit ausbaufähiger Ladeinfrastruktur

Tiefgarage E-Parkplätze WEG Prozessionsweg
Wohnsiedlung Frankfurt

Alle 40 Stellplätze wurden in der Grundinstallation so weit vorgerüstet, dass jederzeit eine Wallbox angebracht werden kann - eine Aufwertung der Immobilie, auf die sich alle beteiligten Parteien einstimmig geeinigt haben.

    Branche
    Immobilien
    Vision: Ausbaufähige Ladeinfrastruktur inklusive Abrechnung des Ladestroms
    Akteure: Eigentümer:innen
    Standort: Frankfurt am Main
    Wohnraumkapazität und Stellplätze: 37 Wohneinheiten, 40 Stellplätze, 2 unmittelbar nebeneinander liegende Tiefgaragen
    Gegebenheiten: Netzanschluss bis zu110 kW, Grundlast Gebäude max. 25 kW
Ausgangssituation

Laden an allen Stellplätzen

Im Stadtteil Riedberg in Frankfurt am Main haben sich die Wohnungseigentümer:innen von drei Bestandsgebäuden dazu entschieden, in den gemeinsam genutzten Tiefgaragen sämtliche Stellplätze für das Laden von Elektrofahrzeugen vorzubereiten.

Das Projekt bestand also aus der Komplett-Elektrifizierung von insgesamt 40 Stellplätzen in einer WEG mit 37 Wohneinheiten. An mehr als der Hälfte davon sollten auch sogleich die ersten Wallboxen angeschlossen werden.

Herausforderung

Eine schicke und hochwertige Optik

Es sollte so wenig wie möglich in die bestehende Gebäudestruktur eingegriffen werden. Etwa Durchbrüche von Brandschutzwänden sollten vermieden werden. Auch eine zurückhaltende Optik der Stromleitungen war gewünscht – sie sollte der hochwertigen Anmutung der erst gut zehn Jahre alten Immobilie gerecht werden. Wichtig war zudem, eine stetig ausbaufähige Infrastruktur zu installieren, die jederzeit mit steigenden Anforderungen und neuen Technologien mitwachsen kann. 

Unsere Lösung

Laden mit bis zu 22 kW

Um dem Wunsch einer optisch zurückhaltenden und gleichzeitig hochwertigen und langlebigen Lösung gerecht zu werden, setzten wir statt herkömmlichen Kabeln auf eine im Vergleich dazu sehr unauffällige Stromschiene. Jeder der 40 Stellplätze ist über diese Schiene mit Stromleitung und Datenkabel ausgerüstet. Mehr als die Hälfte der Parkflächen sind auf Wunsch der Eigentümer:innen bereits jetzt mit einer Wallbox ausgestattet. Durch die Flexibilität unseres Systems sind Ladevorgänge mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW möglich. Aktuell sind sowohl 22 kW wie auch 11 kW Wallboxen im Einsatz. An den verbleibenden Stellplätzen ist die Installation einer Ladestation jederzeit und ohne großen baulichen und finanziellen Aufwand möglich.

Die intelligente und dynamische Steuerung der Ladevorgänge sowie die Freischaltung der Ladestationen per RFID-Karten erfolgt über die Technologie von ChargePilot, dem smarten Lade- und Energiemanager. Die Abrechnung des Ladestroms übernimmt unser langjähriger Partner: EVBox mit seiner Lösung Everon. 

Erfolge

Aufwertung der Immobilie dank E-Autos

Von der Idee bis zur Umsetzung ist kaum mehr als ein Jahr vergangen, ein äußerst kurzer Zeitraum für ein Projekt dieser Dimension. Die Kosten für die gesamte Vorrüstung lagen bei etwa 95.000 Euro für 40 Stellplätze – also rund 2.400 Euro pro Ladepunkt. Hinzu kamen die Kosten für die Wallbox, die je nach Hersteller und Modell variieren und ab etwa 1000 Euro beginnen. Dank der zum Zeitpunkt des Aufbaus noch erhältlichen KfW-Förderung in Höhe von 900 Euro erhielten viele Nutzer:innen ihre Wallbox beinahe zum Nulltarif. 

Aktuell erlaubt der Netzanschluss, dass maximal 110 kW an alle Ladepunkte verteilt werden können, eine Erweiterung auf 135 kW wäre möglich, was dank der intelligenten Steuerung der Ladevorgänge durch ChargePilot jedoch nicht nötig ist. Die Grundlast des Gebäudes beträgt nachts nur etwa 5 kW, tagsüber steigt sie auf im Schnitt 10 bis zu maximal 25 kW – zum Laden der E-Autos steht somit jederzeit ausreichend Energie zur Verfügung. 

"Mit der nun installierten Lösung haben wir die nächsten 50 Jahre Ruhe. Und die Vorbereitung aller Stellplätze macht es für künftige neue Nutzer:innen sehr einfach, eine Wallbox zu installieren: Da reicht eine E-Mail und kurz darauf können sie laden. Man muss sich nirgends anmelden oder erst mit dem Energieversorger sprechen."

Thomas Lahl,

Beirat der Liegenschaft

Tiefgarage WEG Prozessionsweg

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