Lade- und Energiemangement für Fuhrpark Lade- und Energiemangement für Fuhrpark

Ohne heimliche Helden geht oft gar nichts: Was wären Late-Night-Comedians ohne ihre Gagautoren, Musikstars ohne ihre Songschreiber und Produzenten oder Fußballer ohne den Trainerstab und die vielen Betreuer? Und auch in der Elektromobilität gibt es die stillen Hintergrundarbeiter. Während sich die Autohersteller mit Reichweite, Leistung und technischen Innovationen ihrer Fahrzeuge übertrumpfen, werden Ladesäulen und Wallboxen immer leistungsfähiger und vielseitiger. Damit aber das Laden einwandfrei funktioniert und sich Elektroautos harmonisch ins Stromnetz einfügen, braucht es einen heimlichen Helden: Ein zuverlässig arbeitendes Lade- und Energiemanagement (LEM).

Sobald mehrere Elektroautos in der selben Netzumgebung gleichzeitig laden wollen, ist so ein System unabdingbar. Je nach Situation kann das schon ab drei bis fünf Fahrzeugen der Fall sein. The Mobility House (TMH) aus München hat sich auf Anwendungsfälle wie diesen spezialisiert und bietet ein LEM an, das unabhängig von Fahrzeug- und Ladestationsherstellern arbeitet und sich flexibel auf alle aktuellen und künftigen Bedürfnisse anpasst.

Das System kann in Echtzeit die aktuelle Last des Gebäudes erfassen und sicherstellen, dass alle angeschlossenen E-Autos stets phasenspezifisch mit der optimalen Leistung geladen werden. Sobald nun ein Großverbraucher anspringt, wie etwa eine Klimaanlage in einem Bürogebäude oder ein Schweißgerät in einer Autowerkstatt, passt das LEM die Ladeleistung der Fahrzeuge entsprechend an. Durch dieses gesteuerte Laden können mehr Elektroautos mit Strom versorgt werden als beim ungesteuerten Laden. Ein kostspieliger und aufwändiger Ausbau des Netzanschlusses erübrigt sich somit.

Heldenhaft macht das System auch, dass es sehr vielfältig ist und Ladeparks in verschiedenen Größen steuern kann: Vom kleinen Firmenparkplatz mit fünf Ladesäulen über Unternehmens- und Logistikfuhrparks mit Dutzenden Elektrofahrzeugen bis hin zu Depots großer Elektrobusflotten. Dass das reibungslos funktioniert, hat TMH bereits in mehreren Referenzprojekten bewiesen. In Flotten können einzelne Fahrzeuge, die vor anderen einsatzbereit sein müssen, bevorzugt geladen werden. Vor allem wirtschaftlich rechnet sich das smarte System: Sowohl die einmaligen Investmentkosten in Netzausbau und Hardware, als auch die laufenden Betriebskosten durch Netznutzungsentgelte reduzieren sich zwischen 30 und 70 Prozent.

Die zentrale Steuereinheit, die all dies ermöglicht, ist kaum größer als ein Kartenspiel. Der sogenannte Smart Charging Controller (SCC) wird im Sicherungskasten integriert und regelt alle Ladevorgänge lokal. Er dient gleichzeitig als Verbindungselement zum Backend von The Mobility House. Dort laufen dann eventuelle Meldungen von Fehlern und Störungen ein, die das System - wie es sich für einen Helden gehört - schnell an die zuständigen Verantwortlichen (Facilitymanager, Elektriker, …) weiterleitet.


Da der SCC vor Ort installiert ist, ist die Funktionalität des Ladeparks auch im Fall von Internetabbrüchen gewährleistet. Der Nutzer hat über ein Web-Portal jederzeit einen Überblick über den Flottenstatus, die Infrastruktur sowie diverse Statistiken und kann weitere Anwendungen integrieren, wie etwa eine Abrechnungssoftware. Die Besonderheit sind hier die herstellerneutralen, offenen Schnittstellen des SCC. Nicht nur Ladestationen unterschiedlicher Hersteller können eingebunden werden, sondern auch verschiedene Abrechnungssysteme. Damit ist die Ladeinfrastruktur zukunftsfähig und skalierbar aufgestellt.

Und wer schon jetzt auf erneuerbare Energien setzt und über die Installation einer Solaranlage oder gar eines Batteriespeichers für sein Unternehmen nachdenkt, kann auch hierbei auf die Unterstützung von TMH vertrauen. Das tun auch erste Netzbetreiber und Energieversorger, die über das LEM von TMH ihren Kunden günstigere Tarife für das gesteuerte Laden von Elektroautos anbieten wollen. Denn das Lade- und Energiemanagement kann diese Technologien über das SCC jederzeit einbeziehen und optimal ins Energiesystem integrieren, um eine möglichst hohe Nutzung des selbst erzeugten Stroms zu gewährleisten. Auch das erledigt das LEM so, wie es sich für einen heimlichen Helden gehört: Zuverlässig und in aller Stille.

Hier geht es zu unserem Lade- und Energiemanagement.