Teurer Kaufpreis von ElektroautosTeurer Kaufpreis von Elektroautos

München/Zürich, 02. September 2021 –

  • Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt entscheidet sich beim Aufbau intelligenter Ladeinfrastruktur für The Mobility House.
  • Bis Mitte 2022 wird The Mobility House 65 intelligent gesteuerte Ladestationen an circa zehn Standorten in Darmstadt errichten.
  • Das herstellerneutrale Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot kommt dabei an allen Standorten des EAD zum Einsatz.

Getreu seinem Motto - „Wir sorgen für morgen“ - treibt der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt (EAD) verstärkt den Aufbau von intelligenter Ladeinfrastruktur für seine Elektroautos und elektrischen Nutzfahrzeuge voran. Damit das Laden der städtischen Elektroflotte effizient und sicher erfolgt, setzt der EAD auf die Unterstützung und Technologie von The Mobility House. Ende April dieses Jahres gingen die ersten 32 Ladestationen am Hauptsitz des EAD ans Netz, im Mai wurden anderorts zwei weitere Ladepunkte in Betrieb genommen. Bis Mitte 2022 baut The Mobility House weitere 30 intelligent gesteuerte Ladestationen an rund zehn verschiedenen Standorten auf.

Die gesamte Ladeinfrastruktur wird dabei von ChargePilot, dem herstellerneutralen Lade- und Energiemanagementsystem von The Mobility House, energie- und kosteneffizient gesteuert und überwacht. Ist auf Grund des begrenzten Netzanschlusses nur wenig Strom für die Elektroautos verfügbar, ermöglicht das System eine zeitliche Staffelung der Ladevorgänge und, falls erforderlich, eine Anpassung der Ladeleistung. So wird sichergestellt, dass alle Elektrofahrzeuge zuverlässig bis zum Dienstbeginn voll aufgeladen werden, ohne dass dabei eine kostspielige Erweiterung des Anschlusses nötig ist. Zudem kann das Fuhrparkmanagement des EAD die Elektroflotte und den Status aller Ladestationen jederzeit in der ChargePilot Web-Oberfläche im Blick behalten.

Der EAD hat bereits mehrere Elektrofahrzeuge aus verschiedenen Segmenten und für unterschiedliche Anwendungen im Einsatz: Mehr als ein Dutzend Kleinwagen, mehrere Kleintransporter und Nutzfahrzeuge, wie etwa eine Kleinkehrmaschine mit Elektroantrieb sowie vier Streetscooter. Im dritten Quartal folgt die Lieferung eines elektrifizierten Müllsammelfahrzeugs, das durch Umbau eines im ersten Lebenszyklus mit Diesel betriebenen Altfahrzeugs den Wandel zu einem emissionsarmen Fuhrpark unterstützt. Da der Strom zum Laden vom lokalen Ökostromanbieter bezogen wird, sind die Fahrzeuge lokal emissionsfrei und leisten so einen wichtigen Beitrag für eine bessere Luftqualität in der Stadt. Die Anschaffung weiterer Elektrofahrzeuge ist bereits in Planung. „Unsere Stadt liegt uns am Herzen und aus dem Grund wollen wir Schritt für Schritt auf elektrische Antriebe umstellen. Im Zuge der Ausschreibung war es uns wichtig, einen Partner zu finden, der Expertise mitbringt und mit dem wir eine zukunftssichere Ladelösung kreieren können. Ein Blick auf das Portfolio von The Mobility House hat uns überzeugt“, erklärt Stephan Döll, Abteilungsleiter Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik beim EAD Darmstadt.

„Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen in unsere Kompetenz und Technologie. Der EAD nimmt mit der Umstellung auf Elektromobilität eine wichtige Vorreiterrolle ein, um eine nachhaltige Zukunft zu schaffen und wir sehen Viele, die diesem Beispiel folgen. Eine Umstellung der Kommunalfahrzeuge auf elektrische Antriebe kann vor allem die Emissionen in Städten reduzieren. Zudem bieten sich gerade diese Fahrzeuge auf Grund ihrer langen Standzeiten an“, bekräftigt Sebastian Karrer, Leiter Key Account Management bei The Mobility House.

Unterstützt wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt bei ihrem Vorhaben vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: Für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und den Aufbau der passenden Ladeinfrastruktur erhält der EAD 4,9 Millionen Euro aus der Förderrichtlinie Elektromobilität im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017 - 2020“.