Teurer Kaufpreis von ElektroautosTeurer Kaufpreis von Elektroautos

München/ Zürich, 10. März 2021

  • Die Österreichische Post AG treibt die Elektrifizierung ihrer Flotte massiv voran.
  • An mehr als 130 Standorten werden dafür über 2.400 AC- und DC-Ladepunkte installiert.
  • Um die Netzanschlusskosten zu minimieren und alle Fahrzeuge intelligent zu laden, ist das herstellerneutrale Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot des Technologieunternehmens The Mobility House ausgewählt worden.

Mit dem landesweit größten elektrischen Fuhrpark hat die Österreichische Post ein Zeichen für die Elektromobilität gesetzt. Bis 2030 strebt die Post die emissionsfreie Zustellung auf der letzten Meile an. Dazu sollen an den Logistikstandorten die idealen Ladebedingungen auf- bzw. ausgebaut werden, um die stetig wachsende Elektroflotte mit ausreichend Strom zu versorgen. Bei der Suche nach einem dynamischen Lastmanagement mit Zukunftspotential hat sich das herstellerneutrale Lade- und Energiemanagementsystem des führenden Technologieunternehmens The Mobility House in einer Ausschreibung durchgesetzt. ChargePilot wird zukünftig weit über 2.000 AC- und DC-Ladepunkte an allen Ladeparks der Post intelligent steuern.

Aktuell sind die Elektrofahrzeuge der Österreichischen Post bereits in der Lage, rund 80 Prozent aller Zustellbezirke in ganz Österreich zu bedienen. Damit an allen Standorten der verfügbare Netzanschluss nicht überlastet wird und dennoch alle Fahrzeuge morgens voll geladen sind, kommt ChargePilot von The Mobility House zum Einsatz. Dazu optimiert das System die Ladeleistung phasengenau. In Echtzeit wird das Laden der Elektroautos so entweder zeitlich gestaffelt oder gedrosselt. Dabei berücksichtigt ChargePilot zusätzlich alle weiteren Stromverbraucher am jeweiligen Standort. Somit werden nicht nur die laufenden Betriebskosten niedrig gehalten, sondern auch ein teurer Netzausbau vermieden. Darüber hinaus gestattet das System das priorisierte Laden bestimmter Fahrzeuge, damit z.B. die notwendige Reichweite einzelner Transporter gewährleitet werden kann. Das System erhöht letztlich auch die Betriebssicherheit, da zukünftig potentielle Ausfälle sofort erkannt werden.

„Bereits seit 2011 setzt die Österreichische Post elektrische Zustellfahrzeuge im täglichen Zustellbetrieb ein. Seither hat sich der batterieelektrische Antrieb als optimal für uns erwiesen. Deshalb ist es unser Ziel, diese Vorreiterrolle weiter auszubauen und spätestens 2030 auf der letzten Meile emissionsfrei zu sein. Dafür braucht es ein technisch zeitgemäßes und skalierbares Lademanagementsystem. Dieses haben wir in ChargePilot gefunden und freuen uns auf den weiteren Ausbau unserer E-Flotte“, erklärt Paul Janacek, Leiter Konzern Fuhrpark der Österreichischen Post AG.

An einigen Standorten der Post wird ChargePilot Ladeparks mit bis zu 70 Ladepunkten steuern. „Gerade bei derart großen Anlagen, die sowohl auf AC- als auch auf DC-Ladestationen von unterschiedlichen Herstellern aufgebaut sind, braucht es ein System, das mit all diesen Komponenten kompatibel ist. Eine offene Schnittstellenarchitektur ist daher Dreh- und Angelpunkt, um den verschiedenen Anforderungen gerecht zu werden und eine flexible Erweiterung möglich zu machen“, bekräftigt Sebastian Karrer, Leiter Key Account bei The Mobility House.

ChargePilot ist international mittlerweile bei über 300 Unternehmen unterschiedlichster Branchen im täglichen Einsatz, unter anderem bei mehreren führenden europäischen Post- und Logistikdienstleistern.