ChargePilot: Neue Funktionen für ElektrobusseChargePilot: Neue Funktionen für Elektrobusse

München, 14. April 2022

  • The Mobility House und Ambibox geben ihre Zusammenarbeit im Vehicle-to-Grid-Bereich bekannt
  • Beide Unternehmen arbeiten an einem Angebot, das sowohl Flotten als auch Endkund:innen adressieren soll.

The Mobility House, der Experte für intelligente Ladelösungen, und das Mainzer Engineering-Unternehmen Ambibox geben ihre Partnerschaft im Bereich Vehicle-to-Grid (V2G) bekannt. Im Fokus steht die technische Realisierung eines attraktiven V2G-Angebots. The Mobility House steuert die EV Aggregation Platform und das Flexibility Trading bei, durch die Elektroautos in den Energiemarkt eingebunden und vermarktet werden. Das ermöglicht Elektroauto-Besitzer:innen, während der Standzeit zuhause oder am Arbeitsplatz, ihre Lade- und Batterieflexibilität anzubieten und damit Geld zu verdienen. Die Autos dienen als mobile Stromspeicher und sind somit Puffer für das Stromnetz. Zusammengerechnet könnten Elektroautos im Jahr 2030 mehr Leistung bereitstellen als alle herkömmlichen deutschen Kraftwerke, dabei erneuerbare Energien zwischenspeichern, Lastspitzen abfangen und so das Stromnetz stabilisieren. Um dieses Potential zu erschließen, arbeiten die beiden Elektromobilitäts-Unternehmen künftig zusammen.

Das Unternehmen Ambibox, das fortschrittliche Lösungen für dezentrale Energiesysteme entwickelt, steuert mit der „ambiCHARGE“ die V2G-Hardware bei. Die kompakte und kostengünstige DC-Wallbox wurde eigens für bidirektionales Laden entwickelt und steht in einer 11kW und 22kW-Variante zur Verfügung. Geplant ist, das Ladeangebot um einen direkten Photovoltaik-Eingang zu erweitern und weitere Versorger wie Wärmepumpen und Stationärbatterien einzubinden. Falls die regulatorischen Anpassungen – wie von der Bundesregierung geplant – noch im Sommer umgesetzt werden, kann anschließend auch eine skalierbare Lösung am Markt angeboten werden.

The Mobility House arbeitet schon seit mehr als zehn Jahren an Lösungen im V2G-Bereich und hat in etlichen Pilotprojekten bewiesen, dass die Technologie funktioniert, der Batterie nicht schadet und ein effizientes erneuerbares Energiesystem fördert. Berechnungen zeigen, dass Kund:innen, die einen Teil der Kapazität ihres Elektroauto-Akkus als Pufferspeicher zur Verfügung stellen, Erlöse von circa 650 Euro pro Jahr realisieren können.