Lastmanagement

Mehrere Elektroautos bei minimalem Netzanschluss laden und hohe Investitions- und Betriebskosten sparen

Mit einem Lastmanagement können Sie bei gleichbleibender Anschlussleistung mehrere Ladestationen für Elektrofahrzeuge installieren. Die Ladeleistung verteilt sich dabei gleichmäßig auf alle zu ladenden Elektrofahrzeuge. Dank Lastmanagement vermeiden Sie also eine kostenintensive einmalige Erhöhung der Anschlussleistung und verhindern Lastspitzen, die zu einer Erhöhung des jährlich zu zahlenden Leistungspreises führen.

Das richtige Lastmanagement passend zu Ihren Anforderungen

Statisches Lastmanagement

Beim statischen Lastmanagement wird eine für alle Ladestationen fix reservierte Ladeleistung gleichmäßig auf mehrere angeschlossene Elektroautos aufgeteilt. Egal, wie viel die einzelnen Elektroautos wirklich laden. Jede Ladestation bekommt die gleiche Ladeleistung zugeteilt.

Dynamisches Lastmanagement

Beim dynamischen Lastmanagement wird die verfügbare Gesamtladeleistung an den aktuellen Stromverbrauch im gesamten Gebäude angepasst. Wenn der Stromverbrauch im Gebäude also sinkt, steht mehr Strom zum Laden der Elektroautos zur Verfügung.

Fahrplanbasiertes Lastmanagement

Die verfügbare Ladeleistung wird anhand von Fahrplänen, Energiebedarf und fahrzeugspezifischer Ladeleistung aufgeteilt. Wenn ein Elektrofahrzeug früher wieder einsatzbereit sein muss, wird dieses schneller geladen. Optional wird die Gebäudelast mit berücksichtigt.

Lade- und Energiemanagement

Das Lade- und Energiemanagement von The Mobility House lädt Ihre Elektrofahrzeuge intelligent, zuverlässig und kostenoptimiert.

Mit einem System laden Sie eine unbegrenzte Anzahl an Elektroautos und bleiben unabhängig vom Ladestationshersteller. Dank des modularen Aufbaus bestimmen Sie, wann Sie welche Funktionen benötigen und hinzubuchen.

Lastmanagementanbieter im Vergleich

Wie unterscheidet sich ChargePilot von marktüblichen Hub/Satellite-Lösungen? Unser Vergleich zeigt klare System-, Sicherheits- und Bedienungsvorteile von ChargePilot.

Unsere Fallbeispiele – So profitieren Sie durch das richtige Lastmanagement

Use Case Lastmanagement eines Gabelstaplerhersteller Use Case Lastmanagement eines Gabelstaplerhersteller

Industriebetrieb mit Elektrofuhrpark

Ein Industriebetrieb hat 15 Elektroautos für seine Service-Mitarbeiter angeschafft, die ausschließlich tagsüber genutzt werden. Dafür möchte er 15 Ladestationen mit 22 kW Ladeleistung installieren.

Beim Laden ohne Lastmanagement müsste er den Netzanschluss um 180 kW ausbauen, was der Netzbetreiber mit Kosten von ca. 32.000 € veranschlagt. Durch die höhere Anschlussleistung erhöht sich auch der Leistungspreis um 15.000 € pro Jahr.

Der ständige Abgleich der Ladestationen mit dem aktuellen Leistungsbedarf des Gebäudes durch unser dynamisches Lastmanagement stellt sicher, dass durch die zusätzlichen Ladevorgänge die vorhandene Anschlussleistung nicht überschritten wird. Die zusätzlichen Netzausbau- und Betriebskosten sparen wir somit ein.

Der Fuhrparkbetrieb ist durch die verlangsamten Ladevorgänge nicht eingeschränkt, da die Elektroautos erst gegen Nachmittag wieder am Unternehmensstandort eintreffen und bequem über Nacht geladen werden.

Use Case Lastmanagement eines Gabelstaplerhersteller Use Case Lastmanagement eines Gabelstaplerhersteller

Verkehrsbetrieb mit elektrischer Busflotte

Ein Busbetreiber möchte 24 seiner Busse durch Elektrobusse ersetzen und dafür Ladeinfrastruktur aufbauen. Die E-Busse laden mit einer Leistung von bis zu 150 kW. Ein Ausbau des Netzanschlusses ist notwendig, die Dimensionierung lässt sich durch ein priorisiertes Lastmanagement reduzieren und damit kostengünstiger gestalten.

So kann der Netzausbau von 2,3 MW auf 500 kW reduziert und die damit verbundenen Kosten um 320.000 € verringert werden. Bei den damit einhergehenden Kosten für den Leistungspreis spart er dadurch jährlich rund 140.000 € ein.

Das priorisierte Lastmanagement lädt die Elektrobusse abhängig von ihren Fahrplänen und stellt sicher, dass sie zum nächsten Abfahrtszeitpunkt vollgeladen sind. Somit werden die Ladevorgänge der verschiedenen Fahrzeuge über den ganzen Tag verteilt und nicht zu Stoßzeiten durchgeführt.

Dies ermöglicht einen konstanten Bezug geringer Leistungen aus dem Netz anstelle von hohen Lastspitzen. Dadurch können die Kosteneinsparungen im Netzausbau und Leistungspreis ermöglicht werden.