Ladelösung für Ihre Wohnung

Auch Mieter oder Eigentümer einer Wohnung müssen laden. Wir zeigen wie!

Laden ohne eigene Garage - geht das überhaupt?

Klar geht das! Trotzdem sollten Sie nicht einfach drauf loslegen, sondern sich mit dem Vermieter bzw. der Hausverwaltung, Eigentümern und Mietern abstimmen.

Warum Ihr Vermieter etwas gegen das Laden an der Steckdose haben sollte...

Merkt doch keiner, wenn Sie ab und zu an der Steckdose in der Tiefgarage laden? Oh doch! Ihr Vermieter könnte hier gehörig etwas dagegen haben und das gar nicht mal zu Unrecht. Denn ein Elektroauto zu laden, bedeutet eine hohe Belastung der Elektronik im Gebäude und das über mehrere Stunden hinweg. Hat ihr Nachbar auch noch die gleiche Idee wie Sie, fliegt schon mal die Sicherung und das ganze Haus ist in Aufruhr. Außerdem kann der Energieverbrauch in der Tiefgarage meist nicht Ihrem Stromzähler zugewiesen werden. So müssen alle Bewohner für die durch das Laden entstandenen Stromkosten aufkommen - Nachbarschaftsstreit vorprogrammiert!

So geht's besser: eine Ladestation garantiert sicheres Laden

Wo die Steckdose an ihre Grenzen kommt, schafft eine Ladestation Abhilfe. Sie sorgt für sicheres Laden und rüstet die Gemeinschaftsgarage optimal für die elektrische Zukunft. Denn eines ist gewiss: Sie werden nicht der letzte Mieter oder Eigentümer gewesen sein, der sich ein cooles Elektroauto zulegt. Natürlich dürfen Sie eine Ladestation nicht im Alleingang installieren lassen, sondern müssen hierzu die Zustimmung Ihres Vermieters bzw. der Eigentümerversammlung einholen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Vorhaben geschickt angehen.

Warum eine intelligente Ladestation allen nützt

Intelligent sein heißt - im Fall einer Ladestation - mit anderen Systemen kommunizieren zu können. Das ermöglicht die Integration smarter Funktionen. Dazu zählt z.B. ein Abrechnungsservice, der Ladekosten dem jeweiligen Nutzer zuordnet und für klare Verhältnisse bei allen im Haus sorgt. Auch wichtig: ein Lastmanagement, das die Energieverteilung automatisch reguliert. Das ist vor allem dann Pflicht, wenn mehrere Ladestationen installiert sind und viele Elektroautos parallel laden. Was eine intelligente Ladestation noch so kann, lesen Sie in unserem Blog.

Eine Ladestation für die Gemeinschaftsgarage - darauf kommt es an

Nicht jede Ladelösung ist perfekt für den Einsatz im Mehrparteienhaus geeignet. Diese hier schon:

Mit Steckdose bitte!

Irgendwann werden alle Elektroautos mit dem gleichen Stecker laden. Doch weil jetzt noch Typ 1 und Typ 2 Elektroautos unterwegs sind, ist eine Ladestation mit Steckdose statt mit integriertem Kabel die bessere Lösung für Mieter. Hier können alle ganz einfach mit ihrem eigenen Mode 3 Kabel laden und keiner ist benachteiligt.

Auch morgen noch schnell laden

Nicht alle Elektroautos laden mit nur 3,7 kW. Neuere Fahrzeuge haben zumeist größere Batterien und mehr Ladeleistung, um schnell wieder aufgeladen zu sein. Eine geteilte Ladestation für die gemeinsame Tiefgarage sollte deshalb mindestens mit 11 kW, besser noch mit 22 kW laden können.

 

Sharing is Caring

Das ist das Motto der ICU Eve. Hier können zwei Elektroautos gleichzeitig mit 11 kW oder ein einziges mit 22 kW laden. Noch dazu ist diese Ladestation intelligent und damit bereit zum abrechnen und Lasten managen. Auch praktisch: der integrierte RFID Zugangsschutz.


Flexibel bleiben: die mobile Alternative

Lohnt es sich in Ihrem Fall nicht, mühselig Genehmigungen für eine Ladestation einzuholen - z.B. weil Sie sich nicht für längere Zeit an eine Wohnung oder den Wohnort binden möchten? Oder Ihr Vermieter stellt sich quer und hat keine Lust auf Veränderung? Dann bedeutet das noch nicht das Aus für Ihren Traum vom Laden!

Die Lösung ist eine mobile Ladestation! Sie hat dieselben Funktionalitäten wie eine Wallbox, kann aber im Kofferraum überallhin mitgenommen werden. Mit einer mobilen Ladestation machen Sie jede Steckdose zur absolut sicheren Ladegelegenheit und können an Industriesteckdosen sogar mit bis zu 22 kW laden.

Einen Überblick über unsere mobilen Ladestationen gibt's hier.

E-Auto auf der Straße

Ladestationen in Wohngebäuden helfen der Elektromobilität

Zwei Architekten auf Baustelle

Noch ist das Regelwerk durch EU und Bundesregierung zum Thema Ladeinfrastruktur in Wohnhäusern ziemlich schwammig. Zwar hat die EU im April 2018 eine Richtlinie veröffentlicht, nach der neue und grundlegend sanierte Wohngebäude mit mehr als zehn Parkplätzen für Ladestationen vorbereitet werden sollen. Beschlossen ist aber bislang nichts - noch nicht.

Zahlreiche Bundesförderungen, neue Fahrzeugmodelle und Standards zum Laden zeigen jedoch: die Elektromobilität nimmt jetzt erst ordentlich Fahrt auf. Seien Sie Vorreiter und bringen Sie das Laden in Ihrem Wohnhaus auf den Weg. An was Sie als Besitzer eines Gebäudes denken sollten, wenn Sie Mietern und Eigentümern schon heute das Laden von Elektroautos ermöglichen wollen, erfahren Sie in unserem Magazinbeitrag zum Thema.