ChargePilot: Neue Funktionen für ElektrobusseChargePilot: Neue Funktionen für Elektrobusse

München, 05. Juli 2022 

  • Das Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot von The Mobility House steuert die Ladevorgänge im aktuell größten Elektrobus-Projekt von King County Metro in den USA und realisiert Einsparungen von mehr als 1 Millionen US-Dollar.
  • Für 250 Busse in ganz Nordamerika ermöglicht The Mobility House derzeit intelligentes Laden, mehr als 4000 Elektrobusse sind allein von bestehenden Kunden in Planung.
  • Von diesem Erfahrungsaufbau profitieren auch Kunden in Europa, wo das Unternehmen ebenfalls führende Busbetreiber wie Transdev zu seinen Kunden zählt.

Für die Steuerung der Ladestationen im aktuell größten Ladeinfrastruktur-Projekt im Elektrobus-Nahverkehr der USA wählt die öffentliche Verkehrsgesellschaft King County Metro das herstellerunabhängige Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot von The Mobility House. Die Verkehrsgesellschaft, die Seattle und sein Umland bedient, will sukzessive eine zu 100 Prozent emissionsfreie Flotte einsetzen. Dazu werden Ladestationen von verschiedenen Herstellern, wie ABB, Heliox und Siemens eingesetzt, mit denen die Elektrobusse sowohl klassisch per Kabel als auch per Pantograph geladen werden. Durch die intelligente Steuerung der Ladevorgänge mit Hilfe von ChargePilot konnte eine Erweiterung des Netzanschlusses vermieden werden. In Folge reduzierten sich die Projektkosten um 1 Millionen US-Dollar und die Realisierungszeit des Projekts wurde um mehr als zwei Jahre beschleunigt.

Weitere Projekte im Megawattbereich in Planung

Mit gut einer halben Million Schulbussen und etwa 100.000 Bussen im ÖPNV übernimmt der US-Markt eine Vorreiterrolle im Bereich der Buselektrifizierung. ChargePilot kommt hier bereits bei vielen weiteren Projekten zum Einsatz: So z. B.

Zudem wurde ChargePilot als Finalist in der Environmental Sustainability Challenge des Transit Tech Labs ausgewählt, um die Technologie in einer achtwöchigen Testphase im ÖPNV der Metropolregion New York zu erproben.

Unsere starke Positionierung in den USA und die umfassende Expertise, die wir uns mit den besonderen Herausforderungen dieses Markts angeeignet haben, wird auch auf den europäischen Markt abstrahlen. Gleichzeitig bringen wir unsere Erfahrungen aus Flottenprojekten in Europa auch in den USA und Kanada ein. Von diesem Wissensaustausch profitieren vor allem unsere Kunden. The Mobility House hat für dieses Jahr bereits einige weitere Infrastrukturprojekte im Megawattbereich in Planung“, erklärt Marcus Fendt, Geschäftsführer von The Mobility House.

In Europa ist The Mobility House u. a. an der Elektrifizierung des Amsterdamer Flughafens Schiphol beteiligt,
wo insgesamt 100 Elektrobusse intelligent geladen werden.

Das bereits über 800-mal im Einsatz befindliche Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot hat für die beginnende Elektrifizierung von Busdepots wesentliche Vorteile, darunter die herstellerunabhängige Einbindung unterschiedlicher DC- und AC-Ladestationen, offene Schnittstellen für Depotmanagementsysteme zur weiteren Optimierung der Ladevorgänge sowie eine 24/7-Systemüberwachung und Fehlermeldungsfunktion.

Mehr Informationen zum Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektrobusse erhalten Sie auch in unserem kostenfreien Whitepaper „Elektrobusse intelligent laden“.

The Mobility House auf der ElekBu

Vom 12. bis 13. Juli wird The Mobility House auf der VDV-Elektrobuskonferenz und Fachmesse ElekBu in Berlin vertreten sein. Neben einem Vortrag zu „Smart Charging: Vom Pilotprojekt zum Rollout – Herausforderungen & Best Practices“ stehen die Expert:innen an Stand 20 im Saal Europa des Estrel Congress Centers Berlin für sämtliche Fragen rund um das Thema Elektromobilität zur Verfügung.