Teurer Kaufpreis von ElektroautosTeurer Kaufpreis von Elektroautos

München/Zürich, 28. Juli 2021

  • The Mobility House und die smart1 solutions GmbH ermöglichen die Kommunikation ihrer Lade- bzw. Energiemanagementsysteme.
  • ChargePilot von The Mobility House und das Energiemanagementsystem von smart1 sind ab sofort über eine Modbus-Schnittstelle vernetzt.
  • The Mobility House baut dadurch sein Netz an kompatiblen Systempartnern weiter aus, um Kunden möglichst viel Flexibilität und gesamtheitliche Lösungen bieten zu können.

Das Technologieunternehmen The Mobility House hat gemeinsam mit der aus der Photovolatiküberwachung kommenden smart1 solutions GmbH, dem Spezialisten für Energiemanagementsysteme, erfolgreich die Interoperabilität der jeweiligen Systeme realisiert. Ab sofort kommuniziert ChargePilot, das intelligente Lade- und Energiemanagementsystem von The Mobility House, über eine Modbus-Schnittstelle mit dem System von smart1. Durch die Kombination beider Produkte können auch komplexe Energiesysteme in Gebäuden inkl. Photovoltaik, Batteriespeicher, BHKW und Elektromobilität effizient und zuverlässig mit anschlussfertigen Lösungen betrieben werden. Kunden profitieren durch die Kooperation von mehreren technischen Vorteilen und halten problemlos die Anschlussrichtlinien der Netzbetreiber ein.

ChargePilot ist über das Modbus-Protokoll in das übergeordnete Energiemanagementsystem von smart1 integriert und gibt dessen Befehle bzw. die Information, wie viel Leistung aktuell für Ladevorgänge von Elektroautos zur Verfügung steht, an die Ladestationen weiter. ChargePilot wiederum steuert die Ladestationen über die standardisierte und skalierbare OCPP-Schnittstelle an, gibt die durch smart1 vorgegebenen Werte an alle angeschlossenen Ladepunkte weiter und passt die Leistung innerhalb weniger Sekunden an. Durch die intelligente Steuerung der Ladevorgänge nutzt das System den bestehenden Netzanschluss bestmöglich aus und verhindert dadurch teure Lastspitzen. Darüber hinaus haben Kunden via ChargePilot Zugang zu umfassenden Charge Point Operator (CPO) Funktionen, wie etwa Nutzerverwaltung und RFID-Management, Ladepunktneustarts sowie Remote Updates und Service. So kann z.B. im Fall von Störungen der Kundenservice schnell eingreifen und auch aus der Ferne unterstützen. ChargePilot ermöglicht zudem eine Priorisierung der zu ladenden Fahrzeuge. So wird jederzeit sichergestellt, dass alle Autos entsprechend den Vorgaben rechtzeitig abfahrbereit sind.

smart1 wie auch The Mobility House verfolgen den Ansatz, herstellerunabhängige, flexible und zukunftssichere Systeme aufzubauen. Dies gelingt den beiden Unternehmen unter anderem durch die Verwendung von offenen Schnittstellen, was darüber hinaus eine hohe Kompatibilität und Skalierbarkeit von Hard- und Software mit sich bringt. „Die Vorteile von Systemen, die mit offenen Standardschnittstellen arbeiten, werden durch die Kollaboration mit smart1 noch einmal deutlich. Nur so können individuelle, innovative und zukunftssichere Ladelösungen aufgebaut werden, die mit steigenden Anforderungen und sich verändernden Bedürfnissen mitwachsen. Auf lange Sicht lassen sich so zudem immense Kosten einsparen“, bekräftigt Matthias Suttner, Head of Key Account Management Wholesale bei The Mobility House.

„Die Zusammenarbeit mit The Mobility House sehen wir als klaren Gewinn für unsere Kunden, aber auch für den gemeinsamen Auftrag der Energiewende. Wir ermöglichen ein reibungsloses Ineinandergreifen von Ladevorgängen und bestehenden Energiesystemen und können so die gesamte Energielandschaft intelligent steuern und maximal kosteneffizient betreiben“, erklärt Michael Strasser, Leitung Vertrieb bei der smart1 solutions GmbH.