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Laden Sie Ihr Elektroauto mit eigenem PV-Strom

 und fahren Sie 100% emissionsfrei.

Das Elektroauto mit dem Strom der eigenen Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) zu laden, ist eine lohnende Sache. Immerhin kann eine PV-Anlage mit einer Leistung von 5 kWp jährlich bis zu 5000 kWh (Kilowattstunden) Strom liefern. Liegt der Energieverbrauch Ihres Elektroautos bei 17 kWh/100 km, fahren Sie fast 2.500 km im Monat emissionsfrei. Für die Ladung des Elektroautos mit PV-Strom bedankt sich also nicht nur das ökologische Gewissen, sondern auch Ihre Brieftasche.

E-Auto mit PV-Strom laden und damit Geld sparen

Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung und steigender Stromkosten gewinnt der Eigenverbrauch von PV-Strom zunehmend an Bedeutung. Statt Ihren selbstproduzierten Strom zu niedrigen Gewinnen weiterzuverkaufen (EEG-Vergütung für Neuanlagen im Sept. 2015: 12,3 ct/kWh), sollten Sie so viel Strom wie möglich selbst verbrauchen bzw. zwischenspeichern. Ihren Eigenverbrauch können Sie  z.B. durch das Laden Ihres Elektroautos mit PV-Strom und über den Einsatz intelligenter Verbrauchsregler wie dem smartfox Energiemanager erhöhen. Die Einsparung für jede selbstverbrauchte Kilowattstunde beträgt schon heute bis zu 18 ct., da sie keinen teuren Strom aus dem Stromnetz beziehen (26-30 ct/kWh) oder Ihren selbstproduzierten PV-Strom kostenintensiv im Stromnetz zwischenspeichern müssen.

Grafik: Einsparung von Energiekosten durch Eigennutzung von PV Strom

Mit mindestens 5 kWp PV-Strom gleichzeitig Haushalt, Elektroauto, und Stromnetz mit Energie versorgen

Grafik: Aufteilung der erzeugten PV-Energie auf Haus und E-Auto

So geht’s: Die maximale Ladeleistung für Ihr Elektroauto mit Solarstrom wird unter anderem von der Größe der PV-Anlage und dem Verbrauchsprofil anderer Geräte in Ihrem Haushalt beeinflusst. Je größer die PV-Anlage und je kleiner der Stromverbrauch durch Ihre Haushaltgeräte, desto größer ist die mit PV-Strom maximal zur Verfügung stehende Ladeleistung.

Bei einer maximalen Systemleistung von 5 kWp, und einem Haushaltsverbauch von 1 kW stehen immer noch 3,7 kW für das einphasige Laden des Elektroautos an einer Ladestation zur Verfügung, während noch 0,3 kW in das Stromnetz eingespeist werden.

Heute mit PV-Strom emissionsfrei laden, morgen das E-Auto als Stromspeicher nutzen

Generell gibt es zwei Möglichkeiten, Ihr Elektroauto mit einer PV-Anlage zu verbinden:

Gegenwärtig fließt der Strom mittels unidirektionaler Anbindung nur in eine Richtung: von der PV-Anlage  zur Ladestation und von dort in Ihr Elektroauto. Mit einem Lademanagementsystem wie dem smartfox Energiemanager  können Sie bevorzugt Ihr Elektroauto mit Strom von Ihrer PV-Anlage versorgen und so Ihren Eigenverbrauch erhöhen. Scheint die Sonne mal nicht, wenn Sie Ihr Elektroauto laden müssen, können Sie ganz einfach per Knopfdruck zusätzlich Strom aus dem Netz beziehen. So bleiben Sie jederzeit unabhängig und flexibel.

Grafik: Möglicher zeitlicher Verlauf der Solarenergie-Nutzung

Vom unidirektionalen zum bidirektionalen Laden

In Zukunft wird der Strom nicht nur in das Elektroauto hineinfließen, sondern mittels bidirektionaler Anbindung auch vom Elektroauto zurück zum Haus fließen oder in das Stromnetz eingespeist werden.  Das Elektroauto übernimmt hierbei die Aufgabe eines Batteriespeichers. Wenn mehr PV-Strom zur Verfügung steht, als zu diesem Zeitpunkt im Haus benötigt wird, wird Ihr Elektroauto geladen. Steht weniger PV-Strom als benötigt zur Verfügung (z.B. in den Abendstunden oder nachts), wird das Haus mit Strom aus der Autobatterie versorgt. Zusätzlich kann die Batterie das Stromnetz stabilisieren, indem das Elektroauto als Teil eines Schwarmspeichers bestehend aus vielen Elektroautos in den Regelenergiemarkt eingebunden wird (Vehicle-to-Grid – ganz einfach erklärt in unserem Video). Allerdings  befinden sich bidirektionale Ladestationen noch in der Entwicklung. Um die Zukunft voranzutreiben, testet The Mobility House ausgiebig bidirektionales Laden in der Tiefgarage des Büros – und kocht seitdem grünen Kaffee mit dem Nissan Leaf: „The Mobility House kocht Kaffee mit grünem Strom aus dem Elektroauto“.

Wie viel Sie beim Laden Ihres Elektroautos mit eigenem Solarstrom sparen

Die dezentrale Erzeugung von Ökostrom geht mit dem Vormarsch der Elektromobilität Hand in Hand. Im Idealfall kommt die Energie für Ihr Elektroauto direkt von der Solaranlage auf Ihrem Hausdach. Wer mit eigenem Photovoltaik (PV)-Strom lädt, fährt aber nicht nur komplett emissionsfrei, sondern kann auch bei der Stromrechnung sparen. Denn während die Haushaltsstrompreise der Netzbetreiber dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zufolge allein in den letzten 10 Jahren um fast die Hälfte angestiegen sind (von ø 19,46 ct/kWh in 2006 zu ø 28,73 ct/kWh in 2016), liegt die Einspeisevergütung für Solarstrom inzwischen nur noch bei ca. 12 Cent pro Kilowattstunde. Für Besitzer von Photovoltaikanlagen, die ab 2012 ans Netz gegangen sind, lohnt sich eine Steigerung des Eigenverbrauchs, um die Stromkosten zu senken und die eigene Anlage schneller zu refinanzieren. Koppeln Sie dazu den Betrieb von verbrauchsintensiven Haushaltsgeräten, z. B. der Waschmaschine oder von Wärmepumpen und Boilern, an den Eigenverbrauch Ihres Solarstroms. Auf dieselbe Weise können Sie auch die Ladestation Ihres Elektroautos gezielt mit Energie aus Ihrer PV-Anlage laden.